Dienstag, 5. Januar 2010

Beginnen wir von vorn... Andi´s Karaoke Geburtstagsfete und Anni´s Insel-Abschied

Ich habe ja einiges nachzuholen und beginne aus diesem Grund über zwei Wochen zurückliegend in der Vergangenheit.
Am Tag meiner letzten schriftlichen Prüfung (die Online-Klausur mal ausgenommen) stand gleichzeitig auch Andi´s Geburtstagsfete an... Diese fand an keinem geringeren Ort als einer (Pseudo-) Karaokebar statt. Eigentlich war es eine stinknormale Kneipe, in der ein Bildschirm, ein Mikro und ein Heft mit zahlreichen Liedern zu finden war. Es hatte jedoch Flair und die Stimmung war, aufgrund zahlreicher Studenten verschiedenster Nationen, sehr sehr gut!
Nachdem uns die Besitzer der Bar eher weniger sanft aufforderten zu gehen, weil sie jetzt schließen, hat es uns noch in eine andere "Location" verschlagen, in der wir bis zu einer späteren Stunde tanzten, lachten und jede Menge Spaß hatten!

Ein Wochenende später hieß es für Anni Abschied nehmen - Abschied von gewonnenen Freunden, einer wunderschönen und vielfältigen Insel sowie einer tollen Zeit mit jeder Menge Erfahrungen.
Zum finalen Abschluss haben Anni und ich uns ein Auto gemietet, mit dem wir zum Abschluss nochmals an die North Shore gefahren sind, einen kurzen Beach-Tag eingelegt haben und schließlich in einem Restaurant mit dem Rekord-Surf-Weltmeister Kelly Slater gelandet sind. Ich war ganz schön aus dem Häuschen und bin vor Ehrfurcht zu aufgeregt gewesen um ihn nach einem Foto mit Anni und mir zu fragen... haha ;-)
Am Abend spielte ich Chauffeur und brachte Anni zum Flughafen. Etwas (SEHR) verspätet, musste sie in den Flieger sprinten, was eigentlich nicht schlecht war, denn so hielt sich der Abschiedsschmerz in Grenzen. Nur am Abend fühlte ich mich dann etwas einsam und allein :-(

Dies war jedoch am nächsten Tag schon wieder verflogen, denn meine Lieben von daheim kamen endlich in Honolulu an. Mittags durfte ich Method nach einer langen strapazösen Reise (44 Stunden) empfangen und am Abend meine Mama und Micha. Natürlich begrüßte ich sie traditionell ^^ mit Ketten, die deutlich machten, dass sie sich nun auf hawaiianischen Boden befinden.

Nach einer kurzweiligen Taxifahrt in mein Apartment und einer kurzen aber dafür wohltuenden Nacht für alle, sind wir am nächsten Morgen nach Maui geflogen... aber dazu später mehr ;-)

Tschüss Honolulu, Auf Wiedersehen geliebtes Hawai´i

Ein finales Alooooooha meine Lieben,

ich sitze gerad am Flughafen in Honolulu (wohlgemerkt seit etwa 8-9 Stunden) und warte, dass ich endlich einchecken kann.
Ich ziehe los in Richtung Las Vegas um mich dort nach 6 Monaten des "Nicht-Sehens" mit Sophie zu treffen und die Westküste der USA unsicher zu machen. Wer es nicht weiß, nicht mitbekommen oder vergessen hat: Ich mache mir Sophie einen Roadtrip von Las Vegas, über L.A., San Fransisco und Seattle, bis nach Vancouver. Daszwischen werden sicher noch so einige Stopps folgen, aber genaueres folgt dann gewiss hierüber!

Meine Urlaubsberichte über Maui und O´ahu sowie die Zusammenfassung von Anni´s letztem Tag im Paradies und Andi´s Geburtstags-Karaoke-feier folgen demnächst, wenn nicht sogar heute oder morgen noch :-) Freut euch drauf, denn es war ein wunderbarer Abschluss einer wunderbaren Zeit auf einer wunderbaren, einmalig schönen Insel mit vielen Erfahrungen, lieben Menschen und reichlich Abenteuern!

Bis ganz bald,
Eure Juli

PS.: Ich freu mich schon!!!

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Hau'oli Makahiki Hou

Happy New Year Everyone!
I´m thinking of you!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Billabong Pipeline Masters - dreams came true!

Hallo liebe Surffreunde!

Wiedermal musstet ihr etwas auf den neuesten Blogeintrag warten! Nun ist es soweit... wohoooo!

Ich war am Wochenende bei den Billabong Pipeline Masters (Fotos) an der North Shore und durfte muskulöse, gutaussehende und superprofessionelle Surfer bei ihren spektakulären "Stunts" bestaunen. Es herrschte einfach eine atemberaubende Stimmung und der "Surfer-Lifestyle" war überall zu spüren. Neben Surf-Größen wie Mick Fanning, der im Übrigens ASP Champion 2009 geworden ist und am Samstag gekürt wurde, waren natürlich Kelly Slater, Taj Burrow, Joel Parkinson und viele viele mehr!

Los ging es am Samstag um etwa 13 Uhr als Anni, ihre Schwester und deren Freundin mich mit einem Auto der Superlative abholten... Ob man es Auto nennen kann, bleibt noch zu bezweifeln. Am besten wir stimmen ab - die Stimmen werden von mir entgegengenommen. Jedenfalls machten wir uns mit unserem Gefährt und einem... hmmm... nennen wir es mal "Kofferraum" voller Obst, Sushi und diversen Getränken auf in Richtung North Shore. Da es ein überaus sonniger und warmer Tag war, machte es uns auch nichts aus, im Gegenteil freuten wir uns darüber, dass unser Auto quasi dach- und fensterlos war und wir demnach den Wind und die Natur in vollsten Zügen genießen konnten.
Am Waimea Bay, der Austragungsstätte des Eddi Aikau Contest,s und dem Sunset Beach vorbei kamen wir schließlich am Pipeline Beach an, wo wir auch schon von Menschen- und Automassen begrüßt worden sind. Nachdem wir jedoch einen Platz gefunden haben (das war mit unserer Brotbüchse auch nicht gerad schwer), begaben wir uns direkt zum Strand... Dort war gerad Taj Burrow, der letztendliche Gewinner der Pipeline Masters, im Wasser und bezwang die Wellen und seinen Gegner. Bis zum Abend verbrachten wir unsere Zeit bei netter Gesellschaft und gutem Sushi am Strand und wurden mit guten Fotos und jeder Menge Spaß belohnt.

Im Anschluss daran machten wir uns los um zum Strandhaus eines Freundes an der North Shore zu kommen. Es wurde uns nicht zu viel versprochen - coole Location, ein Wahnsinnshaus, tolle Leute, viel Spaß und jede Menge witzige Spiele! Am nächsten Morgen wachte ich als erstes, firsch und munter, auf und begab mich direkt auf die Suche nach meinem Pullover, der mir in der Nacht augenscheinlich entwendet wurde (wahrscheinlich weil er so schön warm und kuschelig war :P). Schließlich entdeckte ich ihn am Körper einer Freundin wieder, was für mich dann ok war. Als ich mich jedoch auf Erkundungssuche nach meinem Pulli machte, entdeckte ich so manche Leute, schlafend versteht sich,.... unter´m Pool-Tisch, auf dem Boden, auf Matratzen, zwischen Matratzen, am Strand und in Autos. Das war wirklich durchaus witzig anzuschauen und aus diesem Grund auch das ein oder andere Foto wert! Als Anni, ihre Schwester und deren Freundin Linda sich dann auch endlich dazu aufgerafft haben, aufzustehen, sind wir mit unserem mobilen Schuhkarton nach Haleiwa, die Surferstadt schlechthin, gefahren, haben dort ein gutes Frühstück zu uns genommen und den ein oder anderen Partygast der letzten Nacht wiedergetroffen. Schließlich sind wir dann nochmals an den Pipeline Beach gefahren und haben es uns dort noch ein Weilchen gut gehen lassen bis wir gegen späten Nachmittag wieder zurück nach Waikiki gedüst sind und dort im "Jimmy Buffets" noch ein kleines Mahl zu uns genommen haben.

Am Montag begann dann meine Final-Woche! Ein Exam ist schon geschafft - war super! Morgen stehen dann noch zwei und am Freitag noch eins an. Drückt mir die Daumen!

Am Wochenende habe ich dann noch eine ganze Menge zu erledigen (Weihnachtseinkäufe, North Shore, Booze Cruise, ... und vieles mehr), bevor meine Lieben mich besuchen kommen und meine anderen Lieben leider gehen müssen!

Also dann nächste Woche gibt es mehr von mir!

Liebste Grüße und ein kräftiges weihnachtliches Alooooooha!
Juli

Dienstag, 8. Dezember 2009

Vorweihnachtliche Stimmung...

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr hattet alle einen schönen zweiten Advent! Ich habe den Nikolaus-Tag mit Lernen und Lesen verbracht und leider war mein Stiefelchen bzw. mein Flip Flop nicht gefüllt :-(

Um jedoch trotzdem ein wenig in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen, habe ich mit Anni und Esther einen gemütlichen deutschen Nikolaus-Abend "veranstaltet" - es gab Pfefferkuchen und Spekulatius, Zimt-Tee und den Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"! Schön wars und ich kam das erste Mal in Weihnachtsstimmung, was ansonsten bei geschmückten Palmen, Weihnachtsdeko an Strandhotels sowie Santa Clauses auf dem Surfbrett etwas schwierig ist :-P

Ansonsten gibt es von diesem Wochenende nichts aufregendes zu berichten, bis auf die Scandinavian Christmas Party, auf der Anni und ich am Freitag gewesen sind. Die Weihnachtsfeier fand im nobelsten Hotel Honolulus, im Kahala Hotel, wo einst schon Bill Clinton und Drew Barrymore nächtigten, statt! Das Hotel war einfach wunderschön, sogar freischwimmende Delphine waren im hoteleigenen Pool zu bewundern. Auch das Essen und die Amosphäre ließ keine Wünsche offen. Schade nur, dass es bereits 22.30 Uhr zu Ende war...

Diese Woche ist meine letzte Uni-Woche und nächste Woche stehen meine Prüfungen an! Daumen drücken!!! :-)

Ich berichte nächstes Wochenende hoffentlich mehr... denn dann gehts wahrscheinlich an die North Shore zu den Billabong Pipeline Masters 2009!!!!!!! SUPER EXCITED!

Genießt die Weihnachtszeit in Deutschland, die Weihnachtsmärkte, den Glühwein und die Kälte! Es ist wirklich was besonderes und das merkt man erst, wenn man nicht da ist!

Eure Juli

Dienstag, 1. Dezember 2009

Hey Folks, wadds poppin?

... ich bin zurück von "the Big Island Hawai´i" (Fotos) und kann behaupten, dass mein erstes Thanksgiving in den USA ein voller Erfolg war! Leider hatten wir keinen 25 Pfund schweren Truthahn, Süßkartoffeln und einen Pumpkin Pie wie die meisten Amerikaner, jedoch konnten wir uns mit wunderbaren Truthahn Burgern sehr gut arrangieren! :P
Donnerstag früh, Thanksgiving day, machten wir uns mit einer Gruppe von 13 Leuten auf in Richtung Big Island. Der Flug war sehr amüsant, da wir mit einer 48 Passagier Maschine geflogen sind, bei der man jedes noch so kleinste Lüftchen, Wölkchen oder Regentröpfchen spürte! Das Flugzeug hatte jedoch etwas von einem Privat Jet, demnach fühlten wir uns teilweise echt wie ziemlich wichtige Business people ^^.

Angekommen auf Big Island, holten wir zuerst unser Auto ab, wobei es dabei jedoch einige.... ich sag mal "Problemchen" gab. Anni und ich haben für unsere Truppe die Autos gemietet, jedoch als Fahrer zwei andere Jungs unserer Gruppe angegeben. Leider hatten diese entweder ihre Kreditkarte oder ihren Führerschein vergessen, sodass es anfangs ein ewiges Hin und Her mit "der Fahrer-Frage" gab. Irgendwann konnten wir das jedoch klären und endlich grocery shopping im Walmart machen! Anni und ich haben uns ein nettes Junior Zwei-Personen-Zelt gekauft, bei dem sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass es etwas zu klein für Personen wie mich (über 1.60m) war ;P Gut, vielleicht hätte man anhand des "Juniors" schon stutzig werden sollen (ha ha). Nun ja, es war das günstigste von allen, von daher wollen wir mal nicht meckern! Im Anschluss an den gefühlten sechs Stunden Einkauf begaben wir uns auf die Suche nach unserem Campingground direkt im Volcano National Park. Dort haben wir, nachdem wir unsere Zelte nachtklar gemacht haben, erstmal unser Festmahl an Turkey Burgern und Sandwiches zu uns genommen! Delicious!!! Anschließend saßen wir noch gemütlich am Feuer und haben gute Unterhaltungen auf verschiedensten Sprachen geführt - sehr multikulturelle Truppe eben! Die Nacht war alles andere als komfortabel, da es wie aus Eimern geregnet hat und am nächsten Morgen ein Teil unserer Kleidung ziemlich durchnässt waren! Hinzu kam, dass es etwa -15°C am Morgen hatte ;-) Nach einem ordentlichen Bagel Frühstück und einer heißen Schokolade war jedoch alles vergessen und wir waren bereit für unseren ersten richtigen Tag auf Big Island!

Nachdem alle erwacht und fertig "gestylt" (es gab keine Dusche und keine Spiegel auf dem Campingplatz, was wiederum erklärt, dass fast ausschließlich nur Landschaftsbilder existieren^^) waren, machten wir uns auf Erkundungstour des Volcano National Parks. Dies war echt beeindruckend, weil die Landschaft von grün (Bäume und Sträucher), braun (vertrocknete, wüstenartige Landschaft) bis hin zu schwarz (Vulkangestein) immer wieder veränderte. Im National Park haben wir uns also die Lava Tube, die Crater Chain (Kraterkette) sowie die Küste mit dem Lavastrom angesehen. Gegen abend haben wir die Gruppe getrennt, da Anni, Rachel und ich zu Freunden, die zu der Zeit auch auf Big Island waren und in einem mega großen Haus gewohnt haben, an die Westküste gefahren sind und die anderen sich noch einige Dinge im National Park angesehen haben. Im Haus unserer Freunde haben wir dann zuerst einmal eine Dusche genossen und anschließend noch gemütlich beisammen gesessen und auf den Rest unserer Gruppe gewartet, die dann gegen 24 Uhr auch endlich auch da waren.

Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr sind wir dann wieder ein Stück zurück in Richtung Süden gefahren und haben erstmal in Kailua-Kona, einem wunderschönen Städtchen, ein gutes Frühstück zu uns genommen (ich hatte Macadamia Nut French Toast ^^). Danach wollten wir uns den berühmten "Place of Refuge" anschauen und sind dafür nochmals ein Stück weiter nach Süden aufgebrochen. Nachdem wir die Tiki´s bestaunt haben, wollten wir noch ein wenig Schnorcheln und Kajaken gehen, jedoch haben letztendlich nur Anni und ich diese Tour in die Tat umgesetzt! Es hat sich sowas von gelohnt!!! Wir waren am schönsten Schnorchelspot Hawaiis, welcher gleichzeitig der drittschönste Schnorchelspot der Welt ist! Auch die Kajaking Tour war super schön - wir sind bei Sonnenuntergang zurückgefahren, was wiederum die ganze Sache nochmals getoppt hat! Fotos konnte ich dabei leider keine machen, da meine Kamera nicht wasserfest ist! Abends sind wir dann mit den anderen in Kona in ein wunderschönes Restaurant gegangen, wo ich eine gemischte Platte an hawaiianischen Nationalgerichten gegessen habe (mit Poi, LauLau, Kailua Pig, Chicken, lilafarbene Süßkartoffeln, Poke, Lomi Lomi Salmon, ...). Nachdem alle satt und zufrieden waren, fuhren wir wieder zurück nach Norden zu unserem zweiten Campingplatz, der wunder-wunderschön direkt am Meer gelegen war. Auch hier gab es wieder keine üblichen Duschen, sondern nur die normalen öffentlichen Duschen am Strand ;-)

Unsere Nacht war trocken und zwischenfallslos, jedoch etwas hart :P Am Morgen, nachdem wir die tollen Duschen ausprobiert haben, haben wir unsere Gruppe ein zweites Mal gesplitet, da ein Teil noch etwas auf dem Campingplatz verweilen wollte, wir (das Girly Car) jedoch weiter nach Waimea und auf die Kohala Halbinsel fahren wollten. In Waimea haben wir in einem Local Café gefrühstückt und ungelogen zwei 30cm große Pancakes, sowie ein 30cm langes Omelett mit Pilzen, Tomaten und Zwiebeln sowie ein 30cm großen Röstie gegessen haben (natürlich immer zu zweit ^^). Danach mussten wir das hawaiianische Cowboy-Städtchen leider verlassen und haben uns in Richtung Kohala Coast begeben, die trotz wechselndem Wetter von Regen zu Sonne, wirklich atemberaubend schön war! Am Ende der Küstenstraße folgte eine Wanderung durch Matsch an einen unberührten mit wunderschöner Natur umgebenen Black Sand Beach (der Sand ist wirklich pechschwarz!!!). Danach ging es dann leider schon wieder zurück zum Flughafen nach Hilo (jedoch konnten wir uns einen Stopp an einer Local Eisdiele, wo wir Volcano Ice Cream - Erdbeer, Banane, Cookie Eis - gegessen haben, nicht verkneifen ^^). Der Flug zurück nach Honolulu war abermals von Turbulenzen gekennzeichnet :-)

Nun bin ich zurück in Honolulu und muss mich wieder meinen Hausaufgaben und den zahlreichen Klausuren und Vorträgen widmen!
Noch drei Wochen, dann ist meine "Schulzeit" hier schon wieder vorbei und ich kann mich ganz meinem Urlaub auf Maui und in Kailua, Oahu hingeben!

Bis dahin ist meine "to do-Liste" jedoch noch prall gefüllt!

Ich umarme euch und hoffe allen Daheimgebliebenen und Weltreisenden geht es gut!

PS.: Meine Kauai Bilder sind online!