Freitag, 22. Januar 2010

Vancouver im Olympia-Fieber

"Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!" :D

Nun sitze ich am Flughafen in Vancouver bereits 9 Stunden wartend und rekapituliere die letzten 5 Monate...

Doch vorerst gibt es etwas über unseren letzten Stopp Vancouver zu berichten. Vancouver ist eine Stadt, die sich derzeit voll und ganz im Olympia-Fieber befindet! Und da kamen natürlich auch wir nicht dran vorbei - so kauften Sophie und ich ganz ganz schicke Olympia Handschuhe als Andenken an unsere Zeit in Vancouver!

Wie ich bereits erwähnte, sind wir mit dem Bus von Seattle nach Vancouver gefahren. Bis auf die Tatsache, dass die 4-stündige Fahrt in einem doch recht unmodernen Bus relativ langweilig und ermüdend war, verlief alles recht unkompliziert.

Nachdem wir unsere Herberge, die diesmal wirklich alles toppte (vor allem wegen des grandiosen Frühstücks!), bezogen haben, hauten wir uns in die Federn und schliefen recht pünktlich um fit für den nächsten Tag zu sein. Diesen widmeten wir dem Public Market, einem süßen kleinen Markt, der jegliche nur vorstellbare Dinge anbot. Außerdem flanierten wir gediegen am Wasser und an der Skyline Vancouvers entlang um ins gemütliche Yaletown (schöne Bars und Restaurants) sowie mal wieder in ein Chinatown zu gelangen. Weiterhin sollte dieser Tag auch einige Olympia-Höhepunkte beinhalten. So besichtigten wir das eigens für die olympischen Spiele errichtete McDonalds, das oplympische Dorf sowie das Stadion, in dem die Eröffnungsfeier stattfinden soll. Am Abend suchten uns Sophie und ich ein spanisches Restaurant, was wir mit einer 3km langen Knoblauch-Fahne wieder verließen. :-)

Der nächste Morgen begann abermals mit einem köstlichen Frühstück... Anschließend verschlug es uns ins Gastown, wo niedliche kleine Häuser und zahlreiche Souvenirshops zu finden waren. Danach gingen wir weiter um den Stanley-Park und die uns versprochene wunderschöne Skyline anzuschauen. Doch auf dem Weg dorthin sind wir an einem Serien-Drehort vorbeigekommen... Ziemlich interessant :-) Die Serie heißt "Caprica". Wer mehr erfahren möchte, einfach mal googlen! PS.: Ich kann sicher auch Autogrammkarten organisieren. ;) Wie schon gesagt, wollten wir dann in den Stanley Park, der wirklich sehr schön und unglaublich ordentlich und sauber war - ein idealer Platz zum Skaten, Radfahren oder Laufen! Im Anschluss an diesen Höhepunkt haben sich Sophie und ich noch die Countdown Uhr für die olympischen und paralympischen Spiele angesehen!Und dann war er auch schon, der letzte Tag... der letzte Tag 5 wunderbarer Monate, der letzte Tag eines tollen Roadtrips mit toller Begleitung, der letzte Tag meines Auslandsaufenthaltes und der letzte Tag auf kanadischem/amerikanischen Boden (jedenfalls vorerst^^)!
Mit sehr viel Dankbarkeit, Freude und vergrößertem Erfahrungsschatz schaue ich auf diese 5 Monate zurück und kann mit großer Sicherheit sagen, dass es 5 unvergessliche und zukunftprägende Monate waren, die ich wohl (mit allen dazu beigetragenen Personen) ewig in meinem Herzen tragen werde. Vielen Dank an alle, die mir bei der Planung, der Vorbereitung und der Umsetzung geholfen haben, vielen Dank an alle fleißigen Blog-Leser (ihr seid klasse und eine große Unterstützung gewesen!) und natürlich auch an meine lieben hawaiianischen Freunde!

Das ist nun mein letzter Eintrag - wir sehen uns entweder in Deutschland (in ein paar Stunden oder in naher Zukunft) oder ganz bald an einem anderen schönen Fleckchen dieser Erde!


Gehabt euch wohl und bis demnächst,
Eure Juli

Fazit unserer Reise (in Zahlen ^^):
2500 geschossene Fotos
rund 2000 gefahrene Meilen

Zu Gast in der Kaffeestadt Seattle

Der letzte Tag meines Roadtrips ist nun fast vorüber und die Heimreise rückt näher, was gleichzeitig bedeutet, dass sich auch meine Blogeinträge dem Ende zuneigen.

Doch bevor es heißt "Abschied nehmen", wollen wir noch unsere Abenteuer in Seattle und Vancouver mit euch teilen:Um uns einen Überblick über Seattle zu verschaffen, beschlossen Sophie und ich eine Sightseeing Tour der ganz besonderen Art zu unternehmen. So buchten wir zwei Tickets bei "Ride the Ducks" und stiegen in eines dieser verrückt anmutenden Amphibien-Mobile. Neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Land und zu Wasser (das Gefährt konnte nämlich zusätzlich zum normalen Fahren auch auf dem Wasser schwimmen) wurde uns auch ein ausgefeiltes Entertainment Programm inklusive Tanzen, Singen und Witze reißen geboten - das Kaugummischmatzende koreanische Publikum sowie der Rest der Gruppe waren außer Rand und Band. So kamen wir an der Waterfront, in Downtown (Space Needle), dem Seattle Art Museum sowie dem Experience Music Project, dem Pike Place Market und dem Historischen Pioneer Square vorbei. Das Highlight der Tour war natürlich einerseits unser heiterer Sightseeing-Führer, andererseits das berühmte Hausboot aus dem Film "Schlaflos in Seattle", in dem einst Meg Ryan und Tom Hanks die große Liebe gefunden haben. Anschließend begaben wir uns nochmals zum Pike Place Market, auf dem es neben frischem Fisch, leckerem Gebäck viele andere Kleinigkeiten (unter anderem Handarbeiten) zu sehen und zu kaufen gab. Auch das erste weltweite Starbucks durften wir in der Kaffeestadt Seattle bewundern.

Am nächsten Tag mussten wir uns von unserem Auto, das uns stets sehr gute Dienste leistete, verabschieden - der Meilenanzeiger zeigte 23.478 Meilen an (zuvor 21.595). Zudem stand für uns das historische Viertel um den Pioneer Square auf dem Plan. Die Gebäude (alte Fabrik-Backsteingebäude mit großen Fenstern) beeindruckten uns sehr, denn sie waren vergleichend zu anderen amerikanischen Städten der Westküste sehr europäisch und machten demzufolge nicht den Eindruck beim nächsten Windstoß zahlreiche Ziegeln oder Wände zu verlieren. Nach der Erkundung gingen wir (mal wieder) ins Chinatown. Im Vergleich zu dem in San Francisco war das in Seattle jedoch nur Mittelmaß.

Nun freut euch auf meinen letzten Eintrag (oder auch nicht :P)...

Eure Juli

Mittwoch, 20. Januar 2010

Auf den Spuren von Vampiren, Feen und Trollen

Hallo ihr Lieben,

liebe Grüße von Sophie und mir aus Vancouver, der letzten Station unseres Roadtrips. Wir sind gut mit dem "Immigrantenbus" in Kanada gelandet und haben sogleich unsere Herberge, die wiedermals sehr komfortabel ist (wir haben Leoparden-Vorhänge!!!!), bezogen!

Bevor wir jedoch in Vancouver gelandet sind, standen noch einige Zwischenstopps an:

Nachdem wir San Francisco verlassen und durch den Regenbogentunnel gefahren sind, lagen ungefähr 500 Meilen bis nach Coos Bay, Oregon vor uns. Um jedoch nicht einfach nur so zu "fahren", haben wir uns dazu entschieden an der Küste entlang zu "schleichen" und etwa 11 Stunden zu benötigen um an unserem gewünschten Ort anzukommen. Das war, trotz einer wirklich langen und anstrengenden Fahrt, natürlich eine hervorrragende Idee, denn wir wurden mit einer Fahrt an einer wunderschönen Steilküste bei trefflichem Wetter und einer atemberaubenden Aussicht belohnt! Seht euch einfach die Bilder an - sie sprechen für sich selbst! In Coos Bay selbst war nicht wirklich viel los, besser gesagt war es ziemlich ausgestorben, sodass wir froh waren am nächsten Morgen zu neuen Ufern aufbrechen zu können! PS.: Das Hotel war hingegen ein Volltreffer- großes Zimmer, zwei riesige Betten und ein sehr komfortables Bad!

Gesagt getan, am nächsten Morgen starteten wir unseren Trip sehr früh um 8 Stunden später im etwa 300 Meilen entfernten Washington (Aberdeen) anzukommen. Die Fahrt gestaltete sich nicht so kurvenreich und langsam wie die erste dafür war sie sehr regenreich und nebelig zumindest bis wir Oregon verlassen haben. Dann reißte der Himmel auf und wir bekamen einen wunderschönen Sonnenuntergang beim Befahren des Staates Washington geboten. Leider lauerte aber auch ein Polizist an der nächsten Ecke, der unsere Herzchen für einen kurzen Moment höher schlagen ließ. Er gestattete uns jedoch weiterzufahren und belehrte uns lediglich, dass wir auf die Tiere aufpassen sollen, die im Wald lauern und sogar größer sind als unser Auto. Danach blieb die Musik für eine Weile aus und Sophie und ich legten ein paar Schweigeminuten ein um den "Schock" ersteinmal zu verdauen. In Aberdeen angekommen, bezogen wir zuerst unser Domizil und suchten dann nach einer Kleinigkeit zum Schnabulieren - chinesisch auf amerikanisch wurde uns geboten. Ganz ok, aber keine Gourmet-Essen. Außerdem waren wir auch an dieser Stelle relativ glücklich Aberdeen am nächsten Morgen wieder zu verlassen - eine Stadt, die noch menschenleerer war als andere Städte, die wir bisher gesehen haben, aber mit dem Bonus, dass Kurt Cobain hier geboren ist, ein wenig punktete! ;-)

Der nächste Tag brachte uns endlich zum ersehnten Ziel - Seattle! Der Weg dorthin führte uns durch Troll- und Feenwälder, auch bekannt als Olympic Nationalpark! Wir waren umgeben von in den Himmel reichenden und moosbedeckten Bäumen sowie einer wunderschönen verwunschenen Farnlandschaft! Das Wetter spielte mal wieder mit, wodurch wir sogar die Möglichkeit nutzen konnten der berühmten Twilight Saga auf den Grund zu gehen und den La Push Beach sowie Forks, die sogenannte Twilight Stadt, zu besichtigen. Der Strand war im Vergleich zur Stadt, die mal wieder wie ausgestorben wirkte, sehr sehr beeindruckend! So konnten wir hohe Wellen und riesige Berge an Treibholz bewundern...
Nach diesem einzigartig schönen Nationalpark sind wir kurze Zeit und eine Fährenfahrt später in Seattle angekommen und haben nach einer "Stunden-Irrfahrt" durch das Einbahnstraßenlabyrinth auch endlich unsere Unterkunft gefunden, in der wir uns abermals von Anfang sehr wohl fühlten.

Seattle Adventures folgen im nächsten Blog!

Gute Nacht und bis bald!
Eure Juli



PS.: Checkt das out: http://www.youtube.com/watch?v=HbWZCoYK8Zg (sehr witzig!)

Sonntag, 17. Januar 2010

San Francisco - Love, Peace and a lot of Hills

SAN FRANCISCO
Heeeey!

Mittlerweile (nach ungefähr 2000 gefahrenen Meilen) sind Sophie und ich in Seattle angekommen und haben es uns gerad in unserem Queen Size Bett mit unseren Laptops gemütlich gemacht!

Zunächst müssen wir euch jedoch von unserer wunderbaren Zeit in San Francisco berichten!

Nach unseren ersten zwei Minuten in SF und geschätzten "15 Anhupern" hatten wir endlich einen verhältnismäßig günstigen Parkplatz (62 Dollar für vier Nächte) sowie unser Hotel in der Van Ness Avenue gefunden. Der Hunger trieb uns anschließend in eine Bar, in der es neben Knackwurst und Bratwurst auch eine große Auswahl am deutschen Genussmittel No. 1 gab!

Den nächsten Morgen begannen wir mit einer hügeligen Cable Car Tour (die berühmten Straßenbahnen von SF) bis zum Fisherman´s Wharf, das man spätestens aus Sitcoms und Filmen wie "Full House" oder "Mrs. Doubtfire kennt. Von dort aus sind wir nach einer gemütlichen Flanierrunde zum Alcatraz-Boot gewandert um das ehemalige, sich auf einer Sandsteininsel befindene Hochsicherheitsgefängnis zu besichtigen. Auf den Spuren von Al Capone und anderen Schwerverbrechern wandernd bekamen wir nicht nur "Alcatraz-Attraktionen" geboten, nein wir trafen auch auf den schwedischen Ex-Fußballprofi Henrik "Henke" Larsson und verfolgten ihn solange bis wir ein einigermaßen gutes Foto von ihm erhaschen konnten (denn unsere Schüchternheit ihn nach einem Foto zu fragen, konnten wir an diesem Tag nicht mehr überwinden ;-)).
Nachdem wir unser Kultur-Programm für diesen Tag "abgearbeitet" hatten, gönnten wir uns noch einen netten Spaziergang durch das schöne "Italian Viertel", in dem wir zum ersten Mal das neue It-Getränk "Chai-Latte" (laut Madonnas Tochter) in einem süßen Café probierten. ImAnschluss daran führte uns unser Weg in Richtung Chinatown von SF, in dem Sophie eine einzigartig "schöne" Postkarte für eine liebe Freundin gefunden hatte. Ich für meinen Teil kann sagen, sie ist très chic!!

Auf unseren zweiten Tag in SF freuten wir uns besonders, denn dieser stand ganz unter dem Motto "Love and Peace". Das Hippie- sowie das Castroviertel warteten nur darauf von uns erkundet zu werden. Neben bunten Fahnen und niedlichen Häusern fanden wir auch das ein oder andere Café, das natürlich abermals einen Chai-Latte für uns bereithielt. Doch bevor diese besondere Gegend erkundet werden konnte, stand der "Alamo Square" zunächst ganz oben auf unserer Liste. Hier wurde vor einer Reihe niedlicher viktorianischer Häuser das Intro der erfolgreichen US-Sitcom "Full House" gedreht und wir hatten das Glück sogar ein Foto vor dieser historischen Kulisse schießen zu lassen. Anschließend entschlossen wir uns auf den Pfaden der Hippiebewegung zu wandern sowie zu den "Twin Peaks" zu spazieren, von wo aus wir eine gute Sicht (trotz Nebel) über ganz SF, inkusive Golden Gate Bridge, hatten. Der Abschluss dieses gelungenen Tages war der Besuch des Castro-Viertels, in dem Schwule und Lesben ganz offen ihre Liebe zeigen können!

Bevor es für uns hieß "Abschied nehmen", besichtigten wir noch das Financial District und die Transamerica Pyramid. Auch einige Shops haben wir hier und da "mitgenommen"! ;-)... es ging früh in die Federn, denn eine laaaaange Fahrt in Richtung Seattle wartete auf uns!

Umarmungen von Sophie und mir!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Los Angeles - Sonnenschein und Glamour

Geschafft, jedoch voller Vorfreude erreichten wir L.A., wo wir uns zunächst mit der Unterkunft-Suche beschäftigen mussten. Nachdem wir etwa eine Stunde nach Hotels (in einer Gegend, die nicht gerad sehr anheimelnd war) gesucht haben, die in unseren Reiseführern empfohlen wurden, beschlossen wir schließlich auf eigene Faust zu suchen. Gesagt getan, fand sich die erste Unterkunft am Wilshire Blvd. Jedoch war der Mann an der Rezeption etwas suspekt – nicht nur, dass er etwa 4x in der Minute die Phrase: I´m sorry! benutzte, nein er sah $99,75 zudem nicht annähernd als $100 an. Really funny! :D Dann fand sich jedoch noch ein nettes Motel (Dunes Inn) direkt am Sunset Blvd mit eigenem Bad, Internetanschluss und Blick auf das berühmt berüchtigte Hollywoodzeichen.


Am nächsten Morgen starteten wir voller Elan unseren ersten Tag in Hollywood (where dreams are going to come true!). Zunächst begaben wir uns in Richtung Hollywood Blvd um den sagenumwobenen „Walk of Fame“ sowie das vor allem durch den Oscar bekannte Kodak Theatre und das Chinese Theatre (Hand- und Fußabdrücke der Stars) zu bestaunen. Neben diesen Attraktionen verschlug es uns auch in den einen oder anderen Shop auf der berühmtesten Straße Hollywoods – natürlich vor allem um adäquate Bekleidung für den Abend bei der Late Night Show von „Jimmy Kimmel“, einem der bekanntesten Late Night Talker Amerikas, zu bekommen. Nur kurze Zeit nachdem wir die passende Garderobe gefunden hatten, gingen Sophie und ich (schick gemacht um auch bestimmt in die erste Reihe zu kommen) zu seiner Show. Leider bekamen wir nur Plätze in der dritten Reihe… Wahrscheinlich passten wir nicht ganz in das Bild der Zuschauer für ganz vorn ;-) Nichtsdestotrotz hatten wir jede Menge Spaß diese „Inszenierung“ an Comedy mal live mitzuerleben! Nennt es Zufall oder nicht, jedoch wurde ausgerechnet in dieser Show „Deutschland“ integriert, indem einer der Talkgäste (Michael Strahan, ehemaliger NFL Spieler) von seiner Zeit in Deutschland berichtete und sogar den ein oder anderen Ausdruck, so z.B. „Ein Bier, bitte!“ benutzte.

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Besichtigung des Warner Bros. Studios in Burbank, L.A. vorgenommen. Leider hat uns die Anfahrt einige Zeit (etwa 2 Std., obwohl sie eigentlich nur etwa 20 min. dauern sollte) gekostet, sodass wir erst Karten für die ViP Führung um 15.20 Uhr erhalten haben. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, nahmen Sophie und ich in der netten Cafeteria der Studios ein kleines Frühstück sowie ein mittleres Mittag zu uns und erkundeten nebenbei noch etwas auf eigene Faust, was die Umgebung um die Studios zu bieten hat. Die Tour begann dann schließlich mit einem sehr beeindruckenden Dokumentarfilm, der neben der Geschichte genau schilderte, welche zahlreichen Filme von Warner Bros. Gemacht wurden. Anschließend bekamen wir unseren Tourguide vorgestellt, der uns einmal komplett über das gesamte Areal gefahren und geführt hat. So bekamen wir zum Beispiel einen Eindruck vom ehemaligen „Friends“-Café „Central Perk“ oder von der Kulisse der neuen Serie „The Mentalist“. Im Anschluss an diese interessante und beeindruckende Tour machten wir noch einen Abstecher zum Griffith Park und dessen Observatorium, von dem aus wir einen wunderbaren Blick über ganz L.A. sowie auf das Hollywood Sign erhaschen konnten.

Den dritten Tag widmeten wir dem Mulholland Drive, der Straße, die einige Villen und die dazugehörigen Stars beherbergt. Neben einer atemberaubenden Sicht, sahen wir zusätzlich tolle Häuser und schicke Autos… Danach führte uns unser Weg von dem Kunstmekka "Getty Center" in Richtung Santa Monica und Venice Beach, wo wir viele verschiedene Menschen bei ganz unterschiedlichen Aktivitäten (Skateboarden, Basketball spielen, surfen, laufen, bummeln, singen, malen,….) beobachten konnten – diese Stadt bietet einfach so viele verschiedene Kulissen und Menschen! Am Ende eines weiteren schönen Tages folgten wir dem Rat eines Freundes von Sophie und besuchten ein niedliches Diner (Fred´s 62) im Stadtviertel Los Feliz, das die besten Milchshakes ganz Amerikas anbietet.

Am nächsten Morgen ging es nach einem Frühstück bei Lauren Grahams (Gilmore Girls Hauptdarstellerin) Lieblingscafé noch einmal rauf zum Griffith Observatorium um das Hollywoodzeichen nochmals in seiner ganzen Pracht fotografieren zu können!

Der nächste Bericht ist dann der Hippie-Geburtsstätte San Francisco gewidmet!


Eure Juli & Sophie

PS.: Sophie grüßt ihre Mutti und ihren Vati

Dienstag, 12. Januar 2010

Whatever happens in Vegas stays in Vegas...

Hallo an alle fleißigen Blogleser,

nun bin ich schon seit gestern in San Francisco und Vegas liegt bereits ein paar Tage hinter mir… trotzdem möchte ich nicht versäumen auch davon detailliert zu berichten!

Am 4. Januar habe ich, wie ihr wisst, mein geliebtes Honolulu verlassen und bin nach Las Vegas geflogen. Dort habe ich mich am 5. Januar mit Sophie (wer sie nicht kennt: Sophie ist eine Kommilitonin aus Remagen, die ihr Auslandssemester in Kanada verbracht hat) getroffen. Bereits überwältigt von den Eindrücken am Flughafen, welche die „Vorstellung“ von Vegas bereits perfekt wiedergaben (Spielautomaten und viel „Bling Bling“), machten wir uns so schnell wie möglich auf den Weg unser Auto bei der Autovermietung abzuholen.

Nachdem dies in unseren (Leih-)Besitz überging, fuhren wir zunächst in Richtung „Las Vegas Strip“ um uns ein adäquates Unterkünftchen zu suchen. Schließlich kürten wir „Excalibur“, ein schloss-änhliches Hotel, das keine Wünsche offen ließ, zu unserer Herberge für diese Nacht. Im Anschluss an eine notwendige Dusche und einem kleinen Dinner, begaben wir uns auf den „Strip“ um die Casinos, Hotels und Bars ausfindig zu machen. Wir sahen New York und die Freiheitsstatue, Paris, den Triumphbogen und den Eifelturm, das Bellagio und seine Wassershow, Venedig, das berühmte Cesar Palace sowie die Pyramiden und die Sphinx.

Neben den zahlreichen prunkvollen Hotels, den beeindruckenden Lichtern und natürlich den unterschiedlich nachgebauten Städten, fanden wir selbstverständlich auch das ein oder andere Casino, in dem wir unser Glück versuchten – leider ohne Erfolg L Schließlich entschieden wir uns in einem Casino zu verweilen, in dem auch Karaoke mit vielen unterschiedlichen und teilweise sehr amüsanten Menschen geboten wurde. Neben sehr guten Sängerinnen und Sängern durften wir auch sehr sehr witzige Performances beobachten – so zum Beispiel eine Frau, die etwa dreimal in der Stunde ihr Kostüm wechselte und VERSUCHT hat Auftritte á la Marilyn Monroe darzubieten…dies ist ihr eher weniger gelungen, aber unterhaltsam, war es trotzdessen ;)

Abgesehen von dieser „Exotin“ lernten wir noch weitere Karaoke-Liebhaber kennen. Da war dieser kleine Chinese namens Luis, der uns in einem laaaaaaaaangen Gespräch bzw. Monolog näherbrachte, warum er Karaoke so mochte… plötzlich war dieser jedoch verschwunden (niemand weiß, wohin ;)). Nur wenige Minuten später gesellten sich drei andere nette Karaok´ler zu uns, mit denen wir am nächsten Morgen noch ein Frühstück im Denny´s, einem Diner mit dem besten Milchshake der Erde, zu uns nahmen bevor wir dann gegen 13/14 Uhr in Richtung Los Angeles aufbrachen. Die Fahrt nach L.A. „kostete“ uns etwa 4-5 Stunden und war sehr angenehm, aber wie so oft sind nähere Details nur wenige Zentimeter höher zu finden!

Bis gleich,

Eure Juli

Fotos

Sonntag, 10. Januar 2010

O´ahu - the gathering place (literally!)

Am 29.12. hieß es für uns Bye Bye Maui... Hello O´ahu!
Nach ungefähr demgleichen Prozedere wie in Maui (Check-In, Flug, Auto abholen!), machten wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft in Kailua, die mit der auf Maui bei weiten nicht mithalten konnte (was nicht heißen soll, dass sie schlecht. Nur die auf Maui war eben unschlagbar ;) !)

Nachdem wir etwas einkaufen waren, legten wir uns pünktlich hin um am nächsten Tag fit für neue Erlebnisse zu sein! Wir nahmen uns zuerst die Süd-Ost-Küste vor, sprich Lanikai Beach (wohl einer der schönsten Strände überhaupt - weißer Sand, türkis- (oder tourquoise-) farbenes Meer und Palmen) und Sandy Beach, an dem die Wellen mal wieder nicht zu bändigen waren. Anschließend haben wir meine Uni in Downtown angeschaut und in der berühmten Fort Street Mall :P eine Acai Bowl gegessen. Meinen Lieben habe ich nicht zuviel versprochen - sie waren allesamt sehr angetan von dieser gar leckeren Komposition :-)Am nächsten Morgen konnten wir alle mal in Ruhe ausschlafen bis wir uns entschlossen, dass uns der heutige Tag an die Nord-Ost-Küste führen sollte. Unser Weg führte vorbei an einem nett ausschauenden Tempel, der, wie sich später herausstellen sollte, ein Mormonen-Tempel war. Nichts-ahnend sind wir hinein gegangen und wurden sogleich von zwei jungen Damen (die sich vollkommen der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" verschrieben haben) umgeben und mit "Advertising-Videos" in deutscher Sprache nur so bombardiert....! Im Anschluss sind wir nochmals an den wunderschönen Lanikai Beach gefahren!

Am Silvestertag fuhren wir an die North Shore! Alle waren sehr begeistert von den Wellen, den Stränden und der niedlichen Surferstadt Haleiwa. In Haleiwa sind wir zu dem schicken Thai gegangen, in dem Anni und ich schon Kelly Slater haben essen sehen! Am Abend haben wir leckeren deutschen Kartoffelsalat gegessen und dem Feuerwerk zugeschaut! (auch wenn wir schon gegen 23 Uhr zu Bett gegangen sind, weil wir dachten bzw. uns gesagt wurde, dass Hawaii mit Los Angeles zusammen (sprich auf Hawaii 22 Uhr) Neujahr feiern würde. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass es wohl nicht so sei... so recht wissen wir es jedoch bis heute nicht ;)

Unser vierte Tag war unser Shopping-Tag! Wir fuhren ins Waikele Outlet Center und ins Ala Moana Shopping Center, wo wir sinnlos unser Geld ausgaben! ;-) Herauskamen schöne neue Hosen, T-shirts, Schuhe und vieles vieles mehr...

Unseren letzten vollständigen Tag widmeten wir Pearl Harbor und dem Arizona Memorial. Bei schönstem Wetter haben wir die Eindrücke dieses einschlägigen Tages auf Hawaii auf uns wirken lassen. Danach stand noch ein kurzer Besuch des Diamond Heads sowie des Kapiolani Parks an. Danach fuhren wir zurück nach Kailua und konnten auf unserem Weg einen kurzen Blick auf Präsident Barack Obama erhaschen, der gerad auf Hawaii die Feiertage verbrachte. Er trug ein hellblaues Hemd und fuchtelte mit einem Handy bzw. etwas dem ähnelnden rum ;-) Am Abend musste Method zurück nach Deutschland fliegen... Ich bin mir sicher, er wäre lieber zurück nach Maui geflogen!

Am nächsten Morgen begann der Tag für uns um 4 Uhr. Gegen 5 Uhr sind wir zum Flughafen gefahren und gegen 8 Uhr sind Mama und Micha zurück nach Deutschland geflogen und für mich begann eine laaaaaange Zeit des Wartens, die ich mit allerlei Dingen versucht hab rumzubekommen...

Dann begann für mich meine große Reise, aber davon später mehr!

Eure Juli

PS.: In zwei Wochen bin ich wieder daaaaa!


Donnerstag, 7. Januar 2010

Maui - the valley island und ein wunderbarer Ort um Urlaub zu machen

So, ich bin gut mit Sophie in L.A. angekommen, Las Vegas haben wir schon hinter uns gelassen und können jetzt die wohlverdienten bzw. gewonnen Millionen verprassen :P

Nun kommen wir aber erstmal zu unserem Maui-Urlaub! Eigentlich ist alles, was ich dazu sagen kann: It was AWESOME!

Nach unserer Ankunft in Maui am 23.12. holten wir zuerst unser Auto ab und machten uns dann sofort auf die Suche nach einem Strand, an dem wir kurz die Seele haben baumeln lassen. Anschließend sind wir zu unserer Unterkunft gefahren und wurden absolut überrascht von einem atemberaubenden Apartment mit wunderschönem Meerblick, süßen hawaiianischen Details und einer super duper Ausrüstung.

Am nächsten Morgen, Weihnachten, sind wir zu einem der angeblich schönsten Strände Mauis gefahren - D.T. Fleming Beach und haben dort einen tollen Tag bei schönen Wellen und bestem Sonnenschein verbracht. Dann mussten wir natürlich noch einkaufen für ein ausgiebiges Festmahl am Abend... Das Vorbereiten des Essens, das Essen selbst und die Bescherung bei warmen 27°C und Meerrauschen war eine einmalige Erfahrung und hat ausgesprochen viel Spaß gemacht!Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir eine weitere Attraktion Mauis zur Winterzeit erlebt. Wir haben eine Whale Watching Tour gemacht und sogar ein kleines Wal-Kindlein gesehen :P (Jedoch hatten wir am letzten Tag auf Maui ein Whale-Watching quasi direkt vor der Haustür - von unserem Apartment aus konnten wir drei Wale hautnah und ehrlich gesagt noch viel näher als bei der Tpur beobachten!)

Am nächsten Tag machten wir "the road to hana" unsicher, die schönste Straße entlang der Küste Mauis. Es war wunderschön zwischen Wasserfällen, Regenwäldern, eindrucksvollen Pflanzen und natürlich an meinem geliebten Ozean entlang zu fahren. In Hana selbst haben wir dann nicht viel gemacht, nur aggressive Hunde getroffen und saubere Dixis besucht ;-)

Der 27.12. war für das Maui Ocean Center bestimmt... buntgefleckte Fische, gruselige Haie, komisch aussehende Rochen, niedliche Seepferdchen und viele weitere Unterwasserbewohner in total verrückten Neonfarben. Im Anschluss daran stand der Big Beach, der wohl schönste Strand Mauis, auf unserem Plan.

Am vorletzten Tag stand ein weiterer Höhepunkt auf unserer Liste - der Vulkan-Crater Haleakala, der über 10.000 Fuß hoch ist. Die Aussicht war beeindruckend, jedoch die 13°C ziemlich ungewohnt für mich :P Zum Abschluss dieses erfolgreichen Tages beschlossen wir nochmals die Wellen am D.T. Fleming Beach zu bezwingen :P ... schafften dies natürlich auch!

So schnell kam dann schon das Ende unseres einmalig schönen Urlaubs auf Maui... der Abschied fiel schwer :(

Dann stand jedoch schon O´ahu an... seid gespannt auf die Zusammenfassung! :)



Eure Juli

Die Bilder könnt ihr euch dann in meinem Picasa Album ansehen!

Dienstag, 5. Januar 2010

Beginnen wir von vorn... Andi´s Karaoke Geburtstagsfete und Anni´s Insel-Abschied

Ich habe ja einiges nachzuholen und beginne aus diesem Grund über zwei Wochen zurückliegend in der Vergangenheit.
Am Tag meiner letzten schriftlichen Prüfung (die Online-Klausur mal ausgenommen) stand gleichzeitig auch Andi´s Geburtstagsfete an... Diese fand an keinem geringeren Ort als einer (Pseudo-) Karaokebar statt. Eigentlich war es eine stinknormale Kneipe, in der ein Bildschirm, ein Mikro und ein Heft mit zahlreichen Liedern zu finden war. Es hatte jedoch Flair und die Stimmung war, aufgrund zahlreicher Studenten verschiedenster Nationen, sehr sehr gut!
Nachdem uns die Besitzer der Bar eher weniger sanft aufforderten zu gehen, weil sie jetzt schließen, hat es uns noch in eine andere "Location" verschlagen, in der wir bis zu einer späteren Stunde tanzten, lachten und jede Menge Spaß hatten!

Ein Wochenende später hieß es für Anni Abschied nehmen - Abschied von gewonnenen Freunden, einer wunderschönen und vielfältigen Insel sowie einer tollen Zeit mit jeder Menge Erfahrungen.
Zum finalen Abschluss haben Anni und ich uns ein Auto gemietet, mit dem wir zum Abschluss nochmals an die North Shore gefahren sind, einen kurzen Beach-Tag eingelegt haben und schließlich in einem Restaurant mit dem Rekord-Surf-Weltmeister Kelly Slater gelandet sind. Ich war ganz schön aus dem Häuschen und bin vor Ehrfurcht zu aufgeregt gewesen um ihn nach einem Foto mit Anni und mir zu fragen... haha ;-)
Am Abend spielte ich Chauffeur und brachte Anni zum Flughafen. Etwas (SEHR) verspätet, musste sie in den Flieger sprinten, was eigentlich nicht schlecht war, denn so hielt sich der Abschiedsschmerz in Grenzen. Nur am Abend fühlte ich mich dann etwas einsam und allein :-(

Dies war jedoch am nächsten Tag schon wieder verflogen, denn meine Lieben von daheim kamen endlich in Honolulu an. Mittags durfte ich Method nach einer langen strapazösen Reise (44 Stunden) empfangen und am Abend meine Mama und Micha. Natürlich begrüßte ich sie traditionell ^^ mit Ketten, die deutlich machten, dass sie sich nun auf hawaiianischen Boden befinden.

Nach einer kurzweiligen Taxifahrt in mein Apartment und einer kurzen aber dafür wohltuenden Nacht für alle, sind wir am nächsten Morgen nach Maui geflogen... aber dazu später mehr ;-)

Tschüss Honolulu, Auf Wiedersehen geliebtes Hawai´i

Ein finales Alooooooha meine Lieben,

ich sitze gerad am Flughafen in Honolulu (wohlgemerkt seit etwa 8-9 Stunden) und warte, dass ich endlich einchecken kann.
Ich ziehe los in Richtung Las Vegas um mich dort nach 6 Monaten des "Nicht-Sehens" mit Sophie zu treffen und die Westküste der USA unsicher zu machen. Wer es nicht weiß, nicht mitbekommen oder vergessen hat: Ich mache mir Sophie einen Roadtrip von Las Vegas, über L.A., San Fransisco und Seattle, bis nach Vancouver. Daszwischen werden sicher noch so einige Stopps folgen, aber genaueres folgt dann gewiss hierüber!

Meine Urlaubsberichte über Maui und O´ahu sowie die Zusammenfassung von Anni´s letztem Tag im Paradies und Andi´s Geburtstags-Karaoke-feier folgen demnächst, wenn nicht sogar heute oder morgen noch :-) Freut euch drauf, denn es war ein wunderbarer Abschluss einer wunderbaren Zeit auf einer wunderbaren, einmalig schönen Insel mit vielen Erfahrungen, lieben Menschen und reichlich Abenteuern!

Bis ganz bald,
Eure Juli

PS.: Ich freu mich schon!!!