Freitag, 22. Januar 2010

Zu Gast in der Kaffeestadt Seattle

Der letzte Tag meines Roadtrips ist nun fast vorüber und die Heimreise rückt näher, was gleichzeitig bedeutet, dass sich auch meine Blogeinträge dem Ende zuneigen.

Doch bevor es heißt "Abschied nehmen", wollen wir noch unsere Abenteuer in Seattle und Vancouver mit euch teilen:Um uns einen Überblick über Seattle zu verschaffen, beschlossen Sophie und ich eine Sightseeing Tour der ganz besonderen Art zu unternehmen. So buchten wir zwei Tickets bei "Ride the Ducks" und stiegen in eines dieser verrückt anmutenden Amphibien-Mobile. Neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Land und zu Wasser (das Gefährt konnte nämlich zusätzlich zum normalen Fahren auch auf dem Wasser schwimmen) wurde uns auch ein ausgefeiltes Entertainment Programm inklusive Tanzen, Singen und Witze reißen geboten - das Kaugummischmatzende koreanische Publikum sowie der Rest der Gruppe waren außer Rand und Band. So kamen wir an der Waterfront, in Downtown (Space Needle), dem Seattle Art Museum sowie dem Experience Music Project, dem Pike Place Market und dem Historischen Pioneer Square vorbei. Das Highlight der Tour war natürlich einerseits unser heiterer Sightseeing-Führer, andererseits das berühmte Hausboot aus dem Film "Schlaflos in Seattle", in dem einst Meg Ryan und Tom Hanks die große Liebe gefunden haben. Anschließend begaben wir uns nochmals zum Pike Place Market, auf dem es neben frischem Fisch, leckerem Gebäck viele andere Kleinigkeiten (unter anderem Handarbeiten) zu sehen und zu kaufen gab. Auch das erste weltweite Starbucks durften wir in der Kaffeestadt Seattle bewundern.

Am nächsten Tag mussten wir uns von unserem Auto, das uns stets sehr gute Dienste leistete, verabschieden - der Meilenanzeiger zeigte 23.478 Meilen an (zuvor 21.595). Zudem stand für uns das historische Viertel um den Pioneer Square auf dem Plan. Die Gebäude (alte Fabrik-Backsteingebäude mit großen Fenstern) beeindruckten uns sehr, denn sie waren vergleichend zu anderen amerikanischen Städten der Westküste sehr europäisch und machten demzufolge nicht den Eindruck beim nächsten Windstoß zahlreiche Ziegeln oder Wände zu verlieren. Nach der Erkundung gingen wir (mal wieder) ins Chinatown. Im Vergleich zu dem in San Francisco war das in Seattle jedoch nur Mittelmaß.

Nun freut euch auf meinen letzten Eintrag (oder auch nicht :P)...

Eure Juli

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