Donnerstag, 31. Dezember 2009

Hau'oli Makahiki Hou

Happy New Year Everyone!
I´m thinking of you!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Billabong Pipeline Masters - dreams came true!

Hallo liebe Surffreunde!

Wiedermal musstet ihr etwas auf den neuesten Blogeintrag warten! Nun ist es soweit... wohoooo!

Ich war am Wochenende bei den Billabong Pipeline Masters (Fotos) an der North Shore und durfte muskulöse, gutaussehende und superprofessionelle Surfer bei ihren spektakulären "Stunts" bestaunen. Es herrschte einfach eine atemberaubende Stimmung und der "Surfer-Lifestyle" war überall zu spüren. Neben Surf-Größen wie Mick Fanning, der im Übrigens ASP Champion 2009 geworden ist und am Samstag gekürt wurde, waren natürlich Kelly Slater, Taj Burrow, Joel Parkinson und viele viele mehr!

Los ging es am Samstag um etwa 13 Uhr als Anni, ihre Schwester und deren Freundin mich mit einem Auto der Superlative abholten... Ob man es Auto nennen kann, bleibt noch zu bezweifeln. Am besten wir stimmen ab - die Stimmen werden von mir entgegengenommen. Jedenfalls machten wir uns mit unserem Gefährt und einem... hmmm... nennen wir es mal "Kofferraum" voller Obst, Sushi und diversen Getränken auf in Richtung North Shore. Da es ein überaus sonniger und warmer Tag war, machte es uns auch nichts aus, im Gegenteil freuten wir uns darüber, dass unser Auto quasi dach- und fensterlos war und wir demnach den Wind und die Natur in vollsten Zügen genießen konnten.
Am Waimea Bay, der Austragungsstätte des Eddi Aikau Contest,s und dem Sunset Beach vorbei kamen wir schließlich am Pipeline Beach an, wo wir auch schon von Menschen- und Automassen begrüßt worden sind. Nachdem wir jedoch einen Platz gefunden haben (das war mit unserer Brotbüchse auch nicht gerad schwer), begaben wir uns direkt zum Strand... Dort war gerad Taj Burrow, der letztendliche Gewinner der Pipeline Masters, im Wasser und bezwang die Wellen und seinen Gegner. Bis zum Abend verbrachten wir unsere Zeit bei netter Gesellschaft und gutem Sushi am Strand und wurden mit guten Fotos und jeder Menge Spaß belohnt.

Im Anschluss daran machten wir uns los um zum Strandhaus eines Freundes an der North Shore zu kommen. Es wurde uns nicht zu viel versprochen - coole Location, ein Wahnsinnshaus, tolle Leute, viel Spaß und jede Menge witzige Spiele! Am nächsten Morgen wachte ich als erstes, firsch und munter, auf und begab mich direkt auf die Suche nach meinem Pullover, der mir in der Nacht augenscheinlich entwendet wurde (wahrscheinlich weil er so schön warm und kuschelig war :P). Schließlich entdeckte ich ihn am Körper einer Freundin wieder, was für mich dann ok war. Als ich mich jedoch auf Erkundungssuche nach meinem Pulli machte, entdeckte ich so manche Leute, schlafend versteht sich,.... unter´m Pool-Tisch, auf dem Boden, auf Matratzen, zwischen Matratzen, am Strand und in Autos. Das war wirklich durchaus witzig anzuschauen und aus diesem Grund auch das ein oder andere Foto wert! Als Anni, ihre Schwester und deren Freundin Linda sich dann auch endlich dazu aufgerafft haben, aufzustehen, sind wir mit unserem mobilen Schuhkarton nach Haleiwa, die Surferstadt schlechthin, gefahren, haben dort ein gutes Frühstück zu uns genommen und den ein oder anderen Partygast der letzten Nacht wiedergetroffen. Schließlich sind wir dann nochmals an den Pipeline Beach gefahren und haben es uns dort noch ein Weilchen gut gehen lassen bis wir gegen späten Nachmittag wieder zurück nach Waikiki gedüst sind und dort im "Jimmy Buffets" noch ein kleines Mahl zu uns genommen haben.

Am Montag begann dann meine Final-Woche! Ein Exam ist schon geschafft - war super! Morgen stehen dann noch zwei und am Freitag noch eins an. Drückt mir die Daumen!

Am Wochenende habe ich dann noch eine ganze Menge zu erledigen (Weihnachtseinkäufe, North Shore, Booze Cruise, ... und vieles mehr), bevor meine Lieben mich besuchen kommen und meine anderen Lieben leider gehen müssen!

Also dann nächste Woche gibt es mehr von mir!

Liebste Grüße und ein kräftiges weihnachtliches Alooooooha!
Juli

Dienstag, 8. Dezember 2009

Vorweihnachtliche Stimmung...

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr hattet alle einen schönen zweiten Advent! Ich habe den Nikolaus-Tag mit Lernen und Lesen verbracht und leider war mein Stiefelchen bzw. mein Flip Flop nicht gefüllt :-(

Um jedoch trotzdem ein wenig in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen, habe ich mit Anni und Esther einen gemütlichen deutschen Nikolaus-Abend "veranstaltet" - es gab Pfefferkuchen und Spekulatius, Zimt-Tee und den Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"! Schön wars und ich kam das erste Mal in Weihnachtsstimmung, was ansonsten bei geschmückten Palmen, Weihnachtsdeko an Strandhotels sowie Santa Clauses auf dem Surfbrett etwas schwierig ist :-P

Ansonsten gibt es von diesem Wochenende nichts aufregendes zu berichten, bis auf die Scandinavian Christmas Party, auf der Anni und ich am Freitag gewesen sind. Die Weihnachtsfeier fand im nobelsten Hotel Honolulus, im Kahala Hotel, wo einst schon Bill Clinton und Drew Barrymore nächtigten, statt! Das Hotel war einfach wunderschön, sogar freischwimmende Delphine waren im hoteleigenen Pool zu bewundern. Auch das Essen und die Amosphäre ließ keine Wünsche offen. Schade nur, dass es bereits 22.30 Uhr zu Ende war...

Diese Woche ist meine letzte Uni-Woche und nächste Woche stehen meine Prüfungen an! Daumen drücken!!! :-)

Ich berichte nächstes Wochenende hoffentlich mehr... denn dann gehts wahrscheinlich an die North Shore zu den Billabong Pipeline Masters 2009!!!!!!! SUPER EXCITED!

Genießt die Weihnachtszeit in Deutschland, die Weihnachtsmärkte, den Glühwein und die Kälte! Es ist wirklich was besonderes und das merkt man erst, wenn man nicht da ist!

Eure Juli

Dienstag, 1. Dezember 2009

Hey Folks, wadds poppin?

... ich bin zurück von "the Big Island Hawai´i" (Fotos) und kann behaupten, dass mein erstes Thanksgiving in den USA ein voller Erfolg war! Leider hatten wir keinen 25 Pfund schweren Truthahn, Süßkartoffeln und einen Pumpkin Pie wie die meisten Amerikaner, jedoch konnten wir uns mit wunderbaren Truthahn Burgern sehr gut arrangieren! :P
Donnerstag früh, Thanksgiving day, machten wir uns mit einer Gruppe von 13 Leuten auf in Richtung Big Island. Der Flug war sehr amüsant, da wir mit einer 48 Passagier Maschine geflogen sind, bei der man jedes noch so kleinste Lüftchen, Wölkchen oder Regentröpfchen spürte! Das Flugzeug hatte jedoch etwas von einem Privat Jet, demnach fühlten wir uns teilweise echt wie ziemlich wichtige Business people ^^.

Angekommen auf Big Island, holten wir zuerst unser Auto ab, wobei es dabei jedoch einige.... ich sag mal "Problemchen" gab. Anni und ich haben für unsere Truppe die Autos gemietet, jedoch als Fahrer zwei andere Jungs unserer Gruppe angegeben. Leider hatten diese entweder ihre Kreditkarte oder ihren Führerschein vergessen, sodass es anfangs ein ewiges Hin und Her mit "der Fahrer-Frage" gab. Irgendwann konnten wir das jedoch klären und endlich grocery shopping im Walmart machen! Anni und ich haben uns ein nettes Junior Zwei-Personen-Zelt gekauft, bei dem sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass es etwas zu klein für Personen wie mich (über 1.60m) war ;P Gut, vielleicht hätte man anhand des "Juniors" schon stutzig werden sollen (ha ha). Nun ja, es war das günstigste von allen, von daher wollen wir mal nicht meckern! Im Anschluss an den gefühlten sechs Stunden Einkauf begaben wir uns auf die Suche nach unserem Campingground direkt im Volcano National Park. Dort haben wir, nachdem wir unsere Zelte nachtklar gemacht haben, erstmal unser Festmahl an Turkey Burgern und Sandwiches zu uns genommen! Delicious!!! Anschließend saßen wir noch gemütlich am Feuer und haben gute Unterhaltungen auf verschiedensten Sprachen geführt - sehr multikulturelle Truppe eben! Die Nacht war alles andere als komfortabel, da es wie aus Eimern geregnet hat und am nächsten Morgen ein Teil unserer Kleidung ziemlich durchnässt waren! Hinzu kam, dass es etwa -15°C am Morgen hatte ;-) Nach einem ordentlichen Bagel Frühstück und einer heißen Schokolade war jedoch alles vergessen und wir waren bereit für unseren ersten richtigen Tag auf Big Island!

Nachdem alle erwacht und fertig "gestylt" (es gab keine Dusche und keine Spiegel auf dem Campingplatz, was wiederum erklärt, dass fast ausschließlich nur Landschaftsbilder existieren^^) waren, machten wir uns auf Erkundungstour des Volcano National Parks. Dies war echt beeindruckend, weil die Landschaft von grün (Bäume und Sträucher), braun (vertrocknete, wüstenartige Landschaft) bis hin zu schwarz (Vulkangestein) immer wieder veränderte. Im National Park haben wir uns also die Lava Tube, die Crater Chain (Kraterkette) sowie die Küste mit dem Lavastrom angesehen. Gegen abend haben wir die Gruppe getrennt, da Anni, Rachel und ich zu Freunden, die zu der Zeit auch auf Big Island waren und in einem mega großen Haus gewohnt haben, an die Westküste gefahren sind und die anderen sich noch einige Dinge im National Park angesehen haben. Im Haus unserer Freunde haben wir dann zuerst einmal eine Dusche genossen und anschließend noch gemütlich beisammen gesessen und auf den Rest unserer Gruppe gewartet, die dann gegen 24 Uhr auch endlich auch da waren.

Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr sind wir dann wieder ein Stück zurück in Richtung Süden gefahren und haben erstmal in Kailua-Kona, einem wunderschönen Städtchen, ein gutes Frühstück zu uns genommen (ich hatte Macadamia Nut French Toast ^^). Danach wollten wir uns den berühmten "Place of Refuge" anschauen und sind dafür nochmals ein Stück weiter nach Süden aufgebrochen. Nachdem wir die Tiki´s bestaunt haben, wollten wir noch ein wenig Schnorcheln und Kajaken gehen, jedoch haben letztendlich nur Anni und ich diese Tour in die Tat umgesetzt! Es hat sich sowas von gelohnt!!! Wir waren am schönsten Schnorchelspot Hawaiis, welcher gleichzeitig der drittschönste Schnorchelspot der Welt ist! Auch die Kajaking Tour war super schön - wir sind bei Sonnenuntergang zurückgefahren, was wiederum die ganze Sache nochmals getoppt hat! Fotos konnte ich dabei leider keine machen, da meine Kamera nicht wasserfest ist! Abends sind wir dann mit den anderen in Kona in ein wunderschönes Restaurant gegangen, wo ich eine gemischte Platte an hawaiianischen Nationalgerichten gegessen habe (mit Poi, LauLau, Kailua Pig, Chicken, lilafarbene Süßkartoffeln, Poke, Lomi Lomi Salmon, ...). Nachdem alle satt und zufrieden waren, fuhren wir wieder zurück nach Norden zu unserem zweiten Campingplatz, der wunder-wunderschön direkt am Meer gelegen war. Auch hier gab es wieder keine üblichen Duschen, sondern nur die normalen öffentlichen Duschen am Strand ;-)

Unsere Nacht war trocken und zwischenfallslos, jedoch etwas hart :P Am Morgen, nachdem wir die tollen Duschen ausprobiert haben, haben wir unsere Gruppe ein zweites Mal gesplitet, da ein Teil noch etwas auf dem Campingplatz verweilen wollte, wir (das Girly Car) jedoch weiter nach Waimea und auf die Kohala Halbinsel fahren wollten. In Waimea haben wir in einem Local Café gefrühstückt und ungelogen zwei 30cm große Pancakes, sowie ein 30cm langes Omelett mit Pilzen, Tomaten und Zwiebeln sowie ein 30cm großen Röstie gegessen haben (natürlich immer zu zweit ^^). Danach mussten wir das hawaiianische Cowboy-Städtchen leider verlassen und haben uns in Richtung Kohala Coast begeben, die trotz wechselndem Wetter von Regen zu Sonne, wirklich atemberaubend schön war! Am Ende der Küstenstraße folgte eine Wanderung durch Matsch an einen unberührten mit wunderschöner Natur umgebenen Black Sand Beach (der Sand ist wirklich pechschwarz!!!). Danach ging es dann leider schon wieder zurück zum Flughafen nach Hilo (jedoch konnten wir uns einen Stopp an einer Local Eisdiele, wo wir Volcano Ice Cream - Erdbeer, Banane, Cookie Eis - gegessen haben, nicht verkneifen ^^). Der Flug zurück nach Honolulu war abermals von Turbulenzen gekennzeichnet :-)

Nun bin ich zurück in Honolulu und muss mich wieder meinen Hausaufgaben und den zahlreichen Klausuren und Vorträgen widmen!
Noch drei Wochen, dann ist meine "Schulzeit" hier schon wieder vorbei und ich kann mich ganz meinem Urlaub auf Maui und in Kailua, Oahu hingeben!

Bis dahin ist meine "to do-Liste" jedoch noch prall gefüllt!

Ich umarme euch und hoffe allen Daheimgebliebenen und Weltreisenden geht es gut!

PS.: Meine Kauai Bilder sind online!

Dienstag, 24. November 2009

"Foll Goil...."

Hey meine Lieben!

Ich war am Wochenende unterwegs in Kaua´i... und was soll ich sagen?! Es war einfach ein atemberaubend schönes Wochenende! (Fotos)Ich glaube ich war an einem der schönsten Fleckchen dieser Erde und durfte bei trefflichem Wetter und toller Begleitung alle Facetten dieser beeindruckenden Landschaft erleben!

Am Freitag ging es bereits 6.30 Uhr mit dem Bus in Richtung Flughafen Honolulu los (nachdem ich etwa eine dreiviertel Stunde verschlafen hatte ^^). Der Flug dauerte nur etwa 3o Minuten, sodass wir bereits kurz vor 9 Uhr in Lihue, der mit 22.000 Einwohnern relativ kleinen Hauptstadt Kauai´s, angekommen sind. Dort haben wir dann erstmal unser super-duper-goiles Auto abgeholt (ein Ford Mustang Cabrio... yea!!). Um in drei Tagen wirklich alles zu erkunden und jede kleinste Attraktion mitzunehmen, starteten wir sogleich durch und machten uns auf dem Weg in Richtung Norden zum "Kilauea Lighthouse" und wurden dort zum ersten Mal von den einzigartigen Eindrücken bzw. der wahnsinnig tollen Aussicht "erschlagen"! Im Anschluss daran suchten wir erstmal unser Hotel auf, was sich trotz des relativ günstigen Preises als echtes "Luxus"-Apartment herausstellte... Na ja, ich will es nicht übertreiben, aber zumindest hatten wir jede Menge Platz, immer frische Handtücher, einen Pool und einen Jacuzzi - wenn das mal kein Luxus ist! Nachdem wir unser Reich bezogen und uns "frisch gemacht" haben, fuhren wir weiter zu den ersten Wasserfällen (von geschätzten 3000 auf der Insel). Außerdem machten wir uns auf die Suche nach dem "sleeping giant", den wir, so glauben wir zumindest, auch gefunden haben ;-) Ob er es jedoch wirklich war, wird für immer ungeklärt bleiben, denke ich :P Am Abend suchten wir uns noch einen schönen Strand für den Sonnenuntergang sowie ein nettes Lokal um den ersten perfekten Tag dieses Wochenendes ausklingen zu lassen.

Der zweite Tag begann wieder recht früh um 8 Uhr morgens. Nachdem sich alle von einer etwas unruhigen Nacht (Einige von uns dachten sie müssten mal ein wenig rumschreien und komische Dinge träumen, wohingegen andere am Fußende andere schlafende Personen anstarrten - wem das zu verwirrend ist, bitte einfach wieder bei meiner Sekretärin nachfragen...) erholt hatten, sind wir nach Kapa´a gefahren und haben uns dort ein süßes kleines Local Café gesucht und dort ein wunderbares Frühstück mit Produkten aus der Region gegessen. Anschließend machten wir uns auf die Socken um den Waimea Canyon (der Grand Canyon des Pazifiks - mindestens genauso beeindruckend wie der Grand Canyon in Arizona) zu erklimmen. Ein kleiner Hike hier, ein kleiner Hike da und schwupps waren wir an einem Wasserfall angekommen. Sehr paradiesisch, wenn ihr mich fragt. Dort haben wir uns gemütlich auf die Steine gesetzt, frisch gebackene Muffins (aus dem Local Café) verspeist und uns in der Sonne auf den Felsen mit Klettern und Erkunden vergnügt! Im Anschluss daran sind wir zum Kalalau Lookout gefahren und dort abermals die wunderschöne Aussicht auf eine fantastische Insel erlebt! Am Abend sind wir müde und geschafft in ein Thai Food Restaurant gegangen, das mir ein befreundeter Local empfohlen hat!

Der letzte und der wahrscheinlich schönste Tag auf Kaua´i begann mit einer Helicopter Tour rund um die Insel... was soll ich dazu sagen, liebe Freunde - es war zum Heulen schöööön! Ich habe selten sowas wunderschönes und einziartiges erlebt! Neben der beeindruckenden Natur bekamen wir tolle "moves" des Piloten und tolle Aussichten geboten. Hinzu kommt, dass dies alles mit emotionsverstärkender Musim unterlegt war - die verstehen eindeutig, was sie machen!!! ;-) Es war auf jeden Fall einsame Spitze! Noch vom Rausch hypnotisiert, setzten wir unseren Trip in Richtung North Shore fort um eine kleine Wanderung entlang der berühmten Na Pali Coast bis zu einem kleinen unberührten und menschenleeren Strand zu unternehmen. Die Tour stellte sich als nicht so einfach wie erwartet heraus, sodass unsere weißen Turnschuhe im Anschluss eher einen braun-matschigen Ton annahmen, ebenso unsere Füße, Waden, Schienbeine und Knie ;-) So manches T-shirt oder so manche Hose blieb ebenfalls nicht verschont! Dafür bekamen wir jedoch einen wunderschönen Aufenthalt an einem friedlich ruhigen Strand sowie abermals eine beeindruckende Aussicht geboten! Der Rückweg war hingegen noch anstrengender, da wie barfuß gingen (gehen mussten, da unsere Schuhe vom Wasser überspült und unsere Socken vom Wasser weggespült wurden sind). Gefühlte 3 Stunden Jammern später, sind wir wieder an unserem Auto angekommen und haben die drei wunderbaren Tage in einem Seafood Restaurant Revue passieren lassen!

Unser Fazit war eindeutig und einstimmig: ´s war goil!

PS.: Fotos folgen in den nächsten Tagen, da ich mir diese erst woanders besorgen muss (meine Kamera hat leider mittendrin den Geist bzw. den Akku aufgegeben!).

Am Donnerstag mache ich mich auf den Weg nach Big Island und werde sicherlich in einer Woche wieder tolle Geschichten von einem tollen Thanksgiving Wochenende berichten können!

Bis dahin,
gehabt euch wohl und lasst es euch gut gehen, denn schon ganz bald komme ich wieder!

Liebst,
Eure Juli

Dienstag, 17. November 2009

"Stairway to Heaven"

Alooooooooha friends,

wieder mal sind 2 ganze Wochen seit meinem letzten Eintrag vergangen...und es ist natürlich wieder einiges passiert!

Ich berichte euch nur von den Wochenenden, denn letztlich wird es da erst interessant. Unter der Woche bin ich ja eh nur mit meinen Unisachen beschäftigt.

Letzte Woche Freitag war "first friday" in Chinatown. Dies war mein erster first friday mit 21 und demnach der erste first friday, an dem ich auch in die Clubs gehen durfte... Das ist echt immer ganz witzig, weil auf allen Straßen von Chinatown Artisten, Künstler und andere ausgefallene Menschen zu sehen sind.

Am Samstag stand für mich wieder Tennis auf dem Plan, wobei ich an diesem Tag allein mit meinem Trainer auf dem Platz stand, da alle anderen wahrscheinlich zu sehr vom "first friday" ausgeknockt waren... Gut für mich und für die Anni, die dadurch auch mal in den Genuss meines Tennis-Trainings kommen durfte. Nach unserem Training sind wir mit Kristin und Lucija, einer Norwegerin und einer Slowenin, ins Outlet gefahren um uns dort noch etwas mit günstiger Marken-Kleidung einzudecken. Der Abend endete für mich jedoch recht früh mit einem Film und einigen Süßigkeiten...

Sonntags haben wir uns (Esther, Anni, Lucija und Drew) um 10 Uhr zu den Makapu´u Tide Pools aufgemacht... Das sind kleine natürlich Pools, die direkt am Meer liegen - einfach wunderschön, auch wenn der Hike dorthin teilweise recht anstrengend war und mit einigen Blessuren gerechnet werden musste. Trotzdessen haben wir es uns wahnsinnig gut gehen lassen und die Seele im Wasser und auf den warmen Steinen baumeln lassen. Abends sind Anni, Esther und ich mal wieder (wie häufig am Sonntag) bei Lulu´s gelandet und haben uns den leckersten Cobb Salad der ganzen Insel gegönnt.

Am Montag ging für uns dann wieder eine neue Woche mit vielen Assignments und Hausaufgaben los...

Am Freitag wollte ich eigentlich mit zwei Freunden auf´s Jack Johnson Konzert gehen... Jedoch mussten wir kurzfristig feststellen, dass keine Karten unter $100 mehr zur Verfügung standen. Das war uns dann doch etwas zu teuer und so sind wir schließlich bei der Buchung unseres Wochenendtrips nach Kauai geendet. Nach gefühlten 100 Stunden, einer Pizza, diverser Getränke sowie 3000 Liedern später haben wir dann doch ein super Angebot gefunden und fliegen demnach dieses Wochenende nach Kauai!!!

Am Samstag war ich Tennis spielen und habe mich nachmittags mit Anni verabredet um gemeinsam mit ihr mein Geburtstagsgeschenk - eine Karte für´s Hula Festival - einzulösen. Das Hula Festival war sehr interessant und mal ein ganz neues Erlebnis für mich, da ich Hula in der Form, vor allem bei Männern, (die teilweise wirklich sehr witzige Performances hatten) gesehen habe. Anschließend kehrten wir bei "Jimmy Buffets" ein, wo wir auf drei sehr nette und gesprächsfreudige Deutsch-Liebhaber trafen. (Irgendwie stehen die Amis total auf Deutsche ^^)
Nach dem Essen sind wir zur Reef Kick Off Surf Party ins Lulu´s gegangen, wo wir auf viele bekannte Gesichter (deutsche und internationale Studenten), jedoch leider nicht auf Surf-Profis trafen :(

Am Sonntag habe ich mal einen Wasch- und Putztag eingelegt, was nach längerer Zeit echt mal wieder nötig war ;-) Am Nachmittag habe ich mich wieder mit Anni getroffen um eine kleine Starbucks-Session (ich bin mittlerweile süchtig..) einzulegen bevor es zum "The Fray" Konzert ging, welches übrigens einsame Spitze war! Ein lauer Sommertag auf Hawaii, von Palmen und netten Menschen umgeben und dazu gute Musik und eine kalte Diet Coke... Was will man mehr?Montag morgen oder soll ich eher sagen montag Nacht (3 Uhr) bin ich mit 6 Kommilitonen zum "Stairway to Heaven" gefahren, gegangen, gewandert, am Schluss nur noch gekrochen ... :P Die frühe Uhrzeit war dadurch bedingt, dass wir den Sonnenaufgang von oben miterleben wollten und uns unbemerkt am Wachmann vorbei schleichen wollten, der gegen 6 Uhr seinen Dienst antritt. :) (eigentlich ist es verboten diesen Berg zu erklimmen, da die Stufen nicht in Schuss gehalten werden und es dadurch teilweise etwas gefährlich werden könnte...)
Nachdem wir unsere Autos in einer Siedlung weit ab vom "Stairway to Heaven" abgestellt haben, sind wir mucksmäuschenstill zum Eingang des Geländes gewandert (Taschenlampen und jegliches Reden war untersagt ^^). Dort haben wir uns dann auf die Suche nach dem Weg zur Straße begeben, und haben auch einen Weg gefunden, nur hat sich letzlich herausgestellt, dass es der falsche gewesen ist. Nichtsdestotrotz sind wir voller Elan los und haben uns durch den dichten Bambus-Wald bis zur Straße gekämpft. Dort angekommen haben wir gefühlte 3 Stunden nach dem Aufstieg (Treppenstufen) zur Bergspitze gesucht und sind dabei durch jeglich vorstellbaren Bodenbelag (Matsch, Gras, Stein...) gestiefelt. Am Fuße des Berges angekommen, ging die Erklimmung des Berges los... etwa 3900 Stufen später haben wir "the top of the mountain" glücklich, stolz, geschafft und vor allem nass erreicht!
Abends bin ich dann einfach nur totmüde ins Bett gefallen und heute merke ich, wie sehr ich meine Beine angestrengt habe ;P Muskelkater überall!!! Aber es hat sich wirklich gelohnt!!!

Am Wochenende gehts also nach Kauai, ihr Lieben!
Ich berichte dann am Montag, wie es war!

Bis dahin, gehabt euch wohl!

Kisses,
Eure Juli


Sonntag, 1. November 2009

Trick or treat!

Hallo meine Lieben,

nach zweiwöchiger Blog-Abstinenz melde ich mich zurück aus dem wunderschönen und immernoch 30°C warmen Honolulu!

Einige Zeit ist vergangen, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. "Sorry" dafür, aber die letzte Woche war wirklich sehr überfüllt mit universitären Erledigungen. Ich hatte zwei Midterms (so etwas wie Halbsemesterprüfungen) zu absolvieren und nebenbei noch einige andere Test und Hausaufgaben zu erledigen. Deshalb blieb mir wenig Zeit um neben "Schulkram" und Freizeitgestaltungen die Muße zu finden euch auf den neuesten Stand zu bringen!

Es ist also endlich an der Zeit:

In der letzten Woche musste ich, wie gesagt, ´ne Menge für die Uni tun oder wie ich es gern zu sagen pflege "für die Schule"! Trotzdessen erlebte ich letzte Woche Freitag mal wieder einen Höhepunkt meines Auslandaufenthaltes! Ich habe Jack Johnson bei einem kostenlosen "Mini-Konzert" im State Capitol in Honolulu gesehen. Es war reiner Zufall, dass ich davon erfahren habe und anscheinend wussten nicht allzu viele Menschen, dass er dort sein wird. Denn es war, glücklicherweise, relativ leer! Er hat dort auf einer Demo für "education" gespielt und kam mal eben mit Boardshort, Hawaii-Kette und einem "Shaved Ice" T-shirt daher - eben richtig hawaiianisch! Leider habe ich nur Handy-Bilder und Videos machen können, sodass eingefleischte Fans bis zu meiner Rückkehr warten müssen ;-)

Am Samstag war ich wieder beim Tennis-Training und habe diesmal sogar das ein oder andere Foto schießen können bzw. machen lassen! Nach dem Training bin ich mit Anni zu einem Fußballturnier der Nowegischen Studentenorganisation gegangen um unsere deutschen Jungs anzufeuern! Danach haben wir es uns am Strand gut gehen lassen und den Tag im Whirlpool über den Dächern Honolulus ausklingen lassen!

Am Sonntag wollten wir voller Tatendrang eine Hiking-Tour in Richtung Maunawili Falls unternehmen, jedoch mussten wir die Tour nach einer endlos erscheinenden Fahrt mit dem Bus abbrechen, weil wir feststellten, dass wir es an dem hiesigen Tag nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit zurückkehren werden :-( Na ja, so können wir uns wenigstens noch auf die nächste Wanderung freuen! Abends sind Anni und ich dann noch ins Lulu´s was essen gegangen... nebenbei lief aktuelle Popmusik, interpretiert von einer Hawaiianderin mit Akkustik-Gitarre - war echt eine beeindruckende Darbietung!


Die darauffolgende Woche war ebenso wie die davor sehr "ereignisreich", was Schulaufgaben betrifft! Trotzdessen haben wir uns die Zeit genommen um uns für die bevorstehende Halloween-Celebrierung zu rüsten - künstliche Wimpern, verrückter Lidschatten, Glitter und jede Menge Alufolie!

Am Freitag sind wir auf eine Halloween Party (Fotos!) gegangen, die von Anni´s Klassenkamerad organisiert wurde und ich kann euch sagen, es war echt einsame Spitze! Die Musik war genial - es haben vier verschiedene Bands gespielt und vier verschiedene DJ´s aufgelegt! Die Leute waren sehr extravant und ausgesprochen witzig drauf! Wir hatten also jede Menge Spaß und haben den Abend unter den ganzen Amerikanner/innen sehr genossen!
Am Samstag, Halloween, haben wir uns entschlossen den Wahnsinn mitzumachen und nach Waikiki (übrigens unter den TOP TEN der besten Halloween-Party-Orten) zu gehen um dort eine Vielfalt und ein bunt gemischts Potpourri an witzig gekleideten Menschen anzuschauen! Es herrschte trotz der überfüllten Gassen eine außerordentlich gute Stimmung... Teilweise war ich über den Mut der Amerikaner(innen) sehr überrascht - die Röcke oder breiten Gürtel waren dann zum Teil wirklich extreeeeem kurz! Haha... nichtsdestotrotz verlief zumindest bei uns alles sehr friedlich und harmonisch! Also rundum ein schönes Halloween-Wochenende!

Heute steht dann mit den Mädels ein gemütlicher Strandtag an!

Am nächsten Wochenende planen wir eine kleine Reise auf eine andere Insel - Kaua´i!
Ich bin gespannt...

Fühlt euch umarmt!
Ich denke sehr an euch!

Eure Juli

All meine Fotos!

Dienstag, 20. Oktober 2009

"You are half woman half amazing!"

Das war der Spruch des Tages an meinem Geburtstag...
Danke an alle, die an mich gedacht haben!!
In der letzten Woche ging es, ähnlich wie in den voherigen, sehr "schulisch" her. Ich musste wieder einige Paper abgeben und Assignments schreiben, aber zur Beruhigung aller - es läuft bisher ziemlich gut!

Am Wochenende haben wir es uns dafür dann umso mehr gut gehen lassen...

Am Freitag bin ich mit Anni abends zum Strand gegangen um das wöchentliche Feuerwerk des Hilton Hotels mitzuerleben und was soll ich sagen?! Es war traumhaft: bei noch gefühlten 30°C um 20 Uhr am Strand auf Hawaii, eine kühle Diet Coke in der Hand, nette Gesellschaft und dazu noch ein wunderschönes Feuerwerk! Es war wirklich eine super Kulisse und ich habe mich in einigen balltechnischen Übungen versucht... daran könnte ich mich doch glatt gewöhnen!

Am Samstag haben wir uns in der Früh aufgemacht und uns Roller gemietet um damit eine Tagestour entlang der Küste bis Lanikai Beach zu unternehmen! Ich muss zugeben, ich war etwas aufgeregt, weil ich ja quasi blutjunger Anfänger auf dem Gebiet der zweirädigen Gefährte war, aber ich hab mich nicht ganz so doof angestellt und es ganz gut hinbekommen... ok, es war Automatik und gar nicht mal so schwer...! ;-) Nun ja, auf jeden Fall haben wir so einige Strände besichtigen und an dem ein oder anderen auch etwas verweilen können! Außerdem waren wir bei einer Art Rummel, Kirmes oder Jahrmarkt, je nach dem wie man es bei euch nennt, und haben dort die "dosenwerfende, "achterbahn-fahrende", autoscooter-fahrende und Luftballon-schießende Waimanaloer Jugend" antreffen dürfen - sehr amüsant und sehr amerikanisch! Dort, in Waimanalo, gabs dann auch noch einen leckeren Teriyaki Burger auf die Hand und dann gings weiter cruisen... Es war bisher eines der besten Erlebnisse, die ich auf Hawaii erleben durfte! Wir hatten wahnsinnig viel Spaß und die Umgebung war einfach wunder-wunderschön! Sehr zu empfehlen!

Am Abend, der Abend vor meinem Geburtstag, haben wir bei uns in der WG gekocht und gemütlich beisammen gesessen, bis es schließlich zwölf Uhr läutete und ich ab diesem Zeitpunkt legal die Clubs von Honolulu unsicher machen konnte! Nachdem ich mit meinen Gästen angestoßen und die ROSA-farbene Torte (danke Andi!) angeschnitten hatte, kamen noch ein paar Nachbarn von gegenüber und gesellten sich zu uns (da fiel dann auch der nette Spruch von oben in der Überschrift... sehr witzig!!!). Anschließend sind wir dann noch in Waikiki rumgetigert und haben es uns letzendlich bei Gerrit auf dem Hof gemütlich gemacht...



Am nächsten Morgen, mein Geburtstag, habe ich zuerst (ziemlich früh, wenn ihr mich fragt :D) mit Anni die Roller weggebracht und anschließend ein köstliches Frühstück und frische Blumen bekommen! (VIELEN DANK NOCHMAL ANNI!) Gegen Mittag bin ich dann mit Esther und Annegret zum BBQ und zur Poolparty der German Speaking Student Association gegangen. Dort bekam ich dann noch ein schönes Ständchen von allen Anwesenden und leckere Hot Dogs und Burger!
Abends habe ich den Tag mit Anni bei einem schönen Film gemütlich ausklingen lassen. Es war also rundum ein schöner Geburtstag in der Ferne für mich, auch wenn ich mir sehr gewünscht hätte, dass ihr alle bei mir gewesen wärt! Nächstes Jahr gibts ne mega Party, promise!

Ich bin gespannt auf die nächste Woche!

Also meine Lieben,
have a look on my photos!

Eure Hawaii-Juli

Montag, 12. Oktober 2009

Go Warriors! ...

... so lautete das Motto für dieses Wochenende!

Eine anstrengende mit vielen Tests gefüllte Woche liegt hinter mir - trotzdessen hatte ich mal wieder eine wunderbare Zeit hier im Paradies, auch wenn das Wetter zur Zeit seine Launen hat. Es ist im Moment sehr sehr heiß (und it´s probably getting hotter) und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, was jegliche Bewegungen oder auch Nicht-Bewegungen sehr anstrengend werden lässt. Auch der ein oder andere Regenschauer am Abend trägt nicht geradezu dazu bei, dass die Luftfeuchtigkeit sinkt... Na ja, ich beschwere mich hier auf höchsten Niveau, ich weiß ;-) Deshalb Schluss damit; lasst uns zum schönen Teil übergehen.

Nach meinem bereits erwähnten ersten großen Spanisch-Exam habe ich zusätzlich noch drei andere Quizzes geschrieben, die, so wie es aussieht, alle ganz gut gelaufen sind. :-) Meine Kurse erfüllen mich also immernoch mit viel Freude und Spaß. Ich lerne eine ganze Menge, vor allem von Menschen aus anderen Kulturen und deren Erfahrungen.

>>> Aufruf<<<
Wer ein gutes typisch DEUTSCHES Rezept (möglichst keine warmen Speisen - Gebäck, Kuchen, Desserts) zur Hand hat, soll sich bitte bei mir melden. Ich möchte für meinen Intercultural Communication Kurs übliches deutsches Essen mitbringen und mir damit ein paar extra credits verdienen :P

Nun zu meinen Aktivitäten während des Wochenendes...
Am Freitag bin ich, nachdem ich für Anni und mich ein gar leckeres Abendmahl mit köstlichen Zutaten von einem Markt in Chinatown (sehr preisgünstig im Vergleich zu den Sußermärkten) zubereitet habe (Mango-Kokosnuss-Curry), mit meinen Kommilitonen zu einer Movie-Night am Campus der University of Hawaii gegangen. Dort haben wir uns dann mit Getränken, Keksen und Popcorn für sage und schreibe nur $0,25 eingedeckt und den Film 'Hangover' angesehen - wahnsinnig witzig! Anschließend begaben wir in eine gemütliche Bar in der Nähe des UH Campus und haben dort noch genüsslich beisammen gesessen. Plötzlich kam uns jedoch die Idee, dass wir uns noch für das Football Spiel am darauf folgenden Tag gebührend einkleiden müssen um als waschechte Warriors Fans durchzugehen. Gesagt getan, sind wir mit dem Taxi zum Walmart (24h open) gefahren und haben uns Caps und T-Shirts gekauft um danach eine geschätzte Stunde auf den Bus nach Hause zu warten :-) Kennen wir jedoch ehrlich gesagt nicht anders! Am nächsten Tag bin ich sehr früh aufgestanden um ein Tennis Match der HPU gegen Texas mitzuerleben. Anschließend habe ich mich mit Esther getroffen um einen kleinen Absacker im berühmten Yogurtland zu machen - es gab jedoch nicht, wie man vermuten könnte Joghut, sondern Ice Cream in verschiedensten Sorten und mit verschiedensten Saucen, Früchten und Streuseln - wahnsinnig delicious!! Danach sind wir so schnell wie möglich zum BBQ in den Fort DeRussy gegangen um uns dort mit den anderen im Football-Fieber-Befindenen zu treffen und ein schönes amerikanischen BBQ vor dem großen Match zu machen. Empfangen wurden wir im Stadion mit der amerikanischen Nationalhymne und einer schon jetzt beeindruckenden Stimmung (Fotos)! Das Spiel war leider weniger erfolgreich für Hawai´i, da sie 17:42 verloren haben. Trotzdessen hatten wir sehr viel Spaß, unter anderem weil hinter uns drei sehr witzige, lautstark schreiende und eingefleischte amerikanische Football-Fans saßen, die uns die ein oder andere Marotte/Regel des hiesigen Spiels erklärten und uns bzw. eher der Anni ein Getränk, das normal $6 kostete, geschenkt haben. Rundum also ein gelungener Tag mit vielen waschechten amerikanischen Traditionen... Heute muss ich dann noch ein paar Assignments und Hausaufgaben machen. Nachher lasse ich es mir jedoch nicht nehmen nochmal zur Anni zu düsen und dort einen schönen Film dazu leckeren Crackern anzuschauen.

Das wars für heute von mir... ich hoffe sehr, auch in dieser Woche was von euch zu hören!

Lasst es euch gut gehen,
Eure Juli


Dienstag, 6. Oktober 2009

Ein bisschen Heimat im entfernten Honolulu!

Hola amigos! (Sorry, das Spanisch ist nach meinem ersten großen Spanish Exam noch drin. By the way, es lief ausgezeichnet! :D)

Heute habe ich wieder schöne Dinge der letzten Tage zu berichten - alles unter dem Motto 'deutsche Woche'! Sit back and enjoy...

Am Dienstag hatte ich, wie ihr wisst, meine erste Präsentation und ich kann euch sagen, es verlief besser als erwartet. Volle Punktzahl gerockt... na ja, vielleicht lag es auch an dem Thema (FKK in Deutschland - ich habe ein Video gezeigt und es waren alle sehr interessiert und amüsiert!^^). --> erster Deutschlandbezug! Voller Erleichterung und Freude darüber, dass die Präsi so erfolgreich über die Bühne gegangen ist, sind wir am Abend in einen Club gegangen - und ich bin sogar mal reingekommen!!! Yeah... Was kann ich sagen - es war sehr..... hmmm... interessant ;-) Die Musik und der Tanzstil war nicht wirklich meine Welt, aber naja, trotzdessen hatten wir unseren Spaß und konnten so manch neuen 'Move' lernen :D

Am nächsten Morgen hat sich jedoch das lange Aufbleiben bemerkbar gemacht. Nach drei Stunden Schlaf bin ich völlig übermüdet in meine Spanish Class getigert und habe den Unterricht an diesem Tag einfach mal über mich ergehen lassen und nicht wie sonst gaaaaanz fleißig mitgearbeitet...
Abends, nachdem ich nochmal vier Stunden geschlafen habe, sind Esther, Anni und ich ins Kino gegangen und haben uns 'All about Steve' angesehen (Fotos!). Sandra Bullock hat ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht und sehr charmant, geistreich und witzig ihre Rolle verkörpert. Sie hat sogar vier deutsche Wörter verwendet (Ruhe, Entschuldigung, Auf Wiedersehen und Anhaltspunkte [typisch und häufig verwendetes deutsche Wort, ich weiß!]). --> zweiter Deutschlandbezug!

Am Freitag stand dann das berühmt berüchtigte hawaiianische 'German Oktoberfest' in Honolulu auf unserem Plan (Fotos!) - irgendwie fahr´n die Amis da voll drauf ab ;-) Es gibt allein drei Oktoberfeste in Honolulu und Honolulu ist nicht gerad eine Millionenstadt und jedes Mal sind alle Plätze ausverkauft - kinda weird! --> dritter Deutschlandbezug!
Auf jeden Fall kamen am Abend wieder Esther und Anni zu mir und Anni hat uns allen die Haare geflochten, sodass wir auch ohne Dirndl halbwegs einen 'Oktoberfest-Look' an uns hatten.
Dort angekommen, wurden wir voller Erwartungen viele Deutsche und vor allem viele junge Deutsche mit adequatem Outfit anzutreffen, erstmal mit Gegenteiligem konfrontiert. Es waren sehr viele Amerikaner und vor allem ältere Amerikaner vertreten. Nichtsdestotrotz hatten wir unseren Spaß - mit deutschem Bier, nahezu perfektem deutschen Essen und lustiger deutscher Musik, die angeblich (so hab ich mir sagen lassen) dem originalen Oktoberfest gleich kam.
Es war ein feucht fröhlicher und vor allem amüsanter Abend, der für manche wider erwarten und vor allem spät bzw. früh im Irish Pub geendet ist ;-)

Am Samstag war Tennis natürlich wieder in meinem wöchentlichen (Pflicht-) Programm enthalten. Das hieß also, wieder nur sehr wenig Schlaf und früh aus den Federn! Auch Anni war diesmal dabei und dank ihr habe ich mich anschließend noch anderthalb Stunden im Fitnessstudio gequält :P Nach einem kurzen Nickerchen - gefühlte zehn Minuten - , sind wir mit Esther ins Ala Moana Shopping Center gefahren um uns für den Abend eine Kleinigkeit zum Anziehen zu kaufen und natürlich um den neu eröffneten Victoria´s Secret Store zu bestaunen. Und ich kann euch sagen, es ist ein absolut toller und wunderschöner Laden. Der ein oder andere Bikini ist dabei natürlich auch in den Einkaufswagen gefallen :-) Abends haben wir uns dann wieder bei mir fertig gemacht und sind nach Waikiki in einen Club gegangen. Dort wurden wir abermals mit dem balztanzähnlichen Hüftschwüngen der amerikanischen Frauenwelt und den männerfreien erhobenen Bühnen (wir haben miterlebt, wie zwei Männer von der Bühne 'entfernt wurden' um das Bild der schönen tanzenden Frauen nicht zu gefährden) amüsiert. (Fotos!)Am nächten Tag stand ein sportlicher Schnorchel-Ausflug an. Wir sind wieder mal früh aufgestanden und um 10.45 Uhr mit dem Bus zum Hanauma Bay gefahren. Vorher haben Anni und ich uns noch eine Taucherbrille und einen Schnorchel besorgt, die, wie sich noch zeigen sollte, nicht ganz passig waren. Am Hanauma Bay angekommen, mussten wir uns bevor es losgehen konnte einen unglaublich 'interessanten' Dokumentar- und Hinweisfilm anschauen (don't feed the fishes, don't touch the turtles, don't stand on the reef...)! Anschließend hieß es, Masken auf, Schnorchel dran und ab ins Wasser. Für Anni und mich war das nicht ganz so einfach wie es sich anhört - wir brauchten erstmal gefühlte drei Stunden um das ganze Equipment anzuziehen. Als das dann jedoch geschafft war, stürzten wir uns in die Fluten und genossen die schillernd bunte Unterwasserwelt des Hanuma Bays - traumhaft! Wir sahen große, kleine, bunte, einfarbige, süße und weniger süße Fische, leider jedoch keine Turtles... Na ja, maybe next time. Wir haben uns schonmal in eine Liste eingetragen, dass wir den Hinweisfilm bereits gesehen haben und müssen ihn aus diesem Grund nicht noch ein zweites Mal sehen. Jihaaa! Am Abend widmete ich mich meinen Assignements sowie meinem Spanisch-Buch...

In dieser Woche steht auch wieder einiges auf der Agenda:
Heute Abend habe ich ein kleines Tennismatch gegen eine Kommilitonin von mir - ich berichte dann, wie es ausgegangen ist! Morgen möchte ich mit Anni und ihrer amerikanischen Mitbewohnerin Kajak fahren gehen. Und am Wochenende gehts wieder sportlich zu - erst gucken wir uns ein Tennis Match der HPU gegen die University of Hawaii an, anschließend machen wir ein multikulturelles BBQ am Strand und danach gehts zum großes Footballspiel der UH! Wahrscheinlich mieten Anni und ich uns noch einen Roller und düsen an die North Shore hoch um schonmal Ausschau nach den Surf Profis zu halten :P

Ihr seht also, ich hab viel Spaß und ne Menge zu tun, sodass Langeweile ein Fremdwort für mich ist!

Gehabt euch wohl und genießt die kühleren Tage in Deutschland... ab und zu (zwar seeeeeehr selten, aber an manch richtig heißen Tagen) wünsche ich mir etwas kühlere Luft herbei! Vielleicht könnt ihr da was drehen aus good old Germany?!

Liebst,
Eure Juli

P.S.: Der Link zu meinen Fotoalben: hier klicken!





Montag, 28. September 2009

Shopping-Marathon

Aloha again,

die Woche war mal wieder überwiegend mit Uni-Assignments gefüllt und aus diesem Grund war wenig Zeit für außerschulische Aktivitäten :( (Dabei gibt es hier noch soviel zu entdecken). Meine ersten Quizzes sind übrigens gut verlaufen und meinen erwähnten Vortrag habe ich doch erst morgen vor mir - es heißt also nochmal für euch "Daumen drücken"!

Am Dienstag war ich zur Abwechslung vom Lernstress bei Anni eingeladen. Dort wurde für mich (von Denise - Anni´s Freundin aus Leipzig) und alle anderen Anwesenden (Anni´s Mitbewohnerinnen) sehr sehr lecker hawaiianisch gekocht. Es gab Butterfish, violettfarbene hawaiianische Kartoffeln in einer vorzüglichen Kokosnusssauce. Dazu hat Denise süße und scharfe Guacamole gezaubert - ein Festschmaus, wenn ihr mich fragt! (namentlich kann man das Ganze sicher noch etwas ausschmücken, jedoch würde der Name dem einzigartigen Geschmack nicht annähernd wiedergeben)

Der Rest der Woche habe ich wiederum häufiger in der Uni verbracht als irgendwo anders.

Na ja, dafür sind wir das Wochenende umso schulfreier angegangen... :-)
Am Freitag war ich abends wieder bei Anni und Denise. Wir haben, jedenfalls teilweise, einen Film geschaut und viiiiiiel Schoki gegessen und erzählt. War ein gemütlicher Abend, den ich sehr genossen habe!
Samstag früh stand für mich freudigerweise wieder Tennis auf dem Plan (ich liebe es :-)). Ich verbessere meine Fore - and Backhand jede Woche auf´s neue und bin bald bereit für ein Remagener Match ;-) Ganz spontan habe ich mich mit Annegret (meinem Roommate aus Hostel Zeiten, ihr erinnert euch?) dazu entschlossen ins Waikele Premium Outlet Center zu fahren und dann eben mal die Esther zu schnappen und mitzunehmen. Also gingen wir schnurstracks zur Bushaltestelle und warteten dort auf die Linie 42. Natürlich mussten wir dort, wie nahezu auf jeden Bus hier in Honolulu, die obligatorischen 20 Minuten warten bis wir uns auf den Weg in das Sagen umwobene Outlet Center machen konnten. Nach einer "gefühlten" (um den Wortlaut unseres O-Teams - INSIDER! - weiterhin gerecht zu werden) zwei-Stunden-von-schwitzigen-Menschenmengen-umgebenen-und-völlig-überfüllten-Busfahrt kamen wir schließlich am Transit Center an und nahmen von dort zum Glück den Bus direkt zum Center und gingen nicht den "laut Esther zehn Minuten Weg", der in Wirklichkeit "drei" Stunden gedauert hätte. Die Fahrt war überwiegend geprägt von lustigen Gesprächen, die vorwiegend Annegrets Shoppingliste (letztendlich hat sie nur drei kleine Teile gekauft) und Mr. Burns (nochmals INSIDER!) betrafen. Ja, alles ziemlich ermüdend, aber was tut Frau nicht alles für ein paar Schnäppchen! Im Mode-Paradies angekommen, machten wir uns gleich ins erste Geschäft - Levi´s! Dort langte ich gleich kräftig zu und plünderte gleich für´s erste Geschäft meine Shopping-Kasse :-) So ging es weiter...
Nach einer erfolgreichen, schnäppchenerfüllten Tour torkelten wir erschöpft und vor allem HUNGRIG zur Bushaltestelle zurück um vom Transit Center wieder zurück nach Waikiki zu fahren. Hier warteten wir diesmal eine "gefühlte" Stunde im Dunkeln mit einem netten Herrn, der doch eben mal die gesamte Musikpalette des letzten Jahrhunderts auf seinem Ipod hörte (u.a. Haddaway *yeah*), auf den Bus - niemand wusste so wirklich, wann er kommen sollte und ich habe wirklich JEDEN gefragt (ich war einfach so aktiv). :D Als der Bus letzlich kam und wir gerad um die Ecke zum Transit Center bogen, fuhr an uns, NATÜRICH der 42er vorbei. Nachdem Annegret innerlich bitterlich weinte und Esther und ich nur versuchten sie zu trösten, kam plötzlich der E-Express nach Waikiki, in dem wir wohlgemerkt als erste hineinsprangen um einen Platz ganz hinten ergattern zu können (dort ists am wärmsten!). Ohne Scheu vor den dort sitzenden Ghetto-Ladies (wie sie Esther so schön nannte) setzte ich mich in die Mitte der beiden. Kälte überwog hier die Angst, jedenfalls bei mir :P Dann begann der Spaß auch erst richtig - es flogen Flip Flops, tränenreiche Lachanfälle über fliegende oder auch nicht fliegende Kakerlaken sowie einige andere sehr amüsante Anekdoten sind Dinge, an die ich mich noch erinnere.
Nach dieser wunderbaren Busfahrt spazierten wir noch zu Kommilitonen und ließen dort den Aebnd mit einem Glas Wein ausklingen... War ein toller Tag mit viiiel Spaß und einigen Schnäppchen.

Für die nächste Woche habe ich wieder jede Menge geplant. Am Mittwoch wollen wir ins Kino gehen - Grüße an meine Mädels aus Remagen (leider ohne euch :( ), am Donnerstag wollen Esther und ich mal das uniinterne Fitnessstudio ausprobieren und am Freitag findet im Hale Koa Hotel ein richtiges Oktoberfest statt. Ich bin gespannt...

Also gehabt euch wohl meine Lieben,
ich denk an euch alle!

Eure Guilia aka GO (INSIDER!)


PS.: Wer mehr über die Insider erfahren möchte, darf sich erneut bei meinem Sekretariat melden :P

Montag, 21. September 2009

Hang Loose... wohl eher nicht ;-)

Hey Guys,

'How r u doin'?
Damit werde ich wohl jeden Tag nahezu hundert Mal begrüßt... It´s kinda weird ;)
So langsam gewöhne ich mich jedoch daran, dass mein Gegenüber nicht wirklich an der Antwort auf diese Frage interessiert ist! Einfach lächeln und 'Hi' sagen... so lautet die Devise.

Von dieser Woche gibt es leider nicht allzu viel zu berichten. Der School-Alltag hat mich erwischt und zwar mit 180 Sachen. Am Donnerstag liegt meine erste Präsentation an und ich kann euch sagen, ich bin doch etwas nervös :) Auch die ersten Quizzes und Assignments habe ich hinter mich gebracht und hoffe, dass es einigermaßen erfolgreich war. Drückt mir die Daumen.

Ansonsten bin ich fleißig am Trainieren, was das Surfen und das Tennis Spielen angeht... Ich hoffe mit vielen Muskeln, jeder Menge Können und tollen Geschichten über´s Surfen/Tennis Spielen zurückzukommen!

Am Samstag Abend waren wir dann, um uns mal vom Lernstress zu erholen, auf einem Fest hier in Waikiki (Fotos!). Zur Unterhaltung der Besucher haben einige Bands gespielt (eine sogar recht gute und wohl auch sehr bekannte Musikgruppe - jedenfalls standen dort Unmengen an Menschen und nahezu alle konnten den Text mitsingen), es gab jede Menge zu Essen (eigentlich fast ausschließlich ^^) und zwischen den ganzen Menschen mit ihren Shrimps, Salaten, Burgern und vielen anderen Leckereien gab es doch den ein oder anderen "kulturellen" Stand (selbst gebastelte Blumenketten - was auch sonst?!). Was fehlt??? Hats jemand bemerkt? Zum Leidwesen der, vor allem männlichen deutschen, Besucher gab es keinen einzigen Bier- bzw. Alkoholstand auf dem Fest. Alkohol in der Öffentlichkeit ist nämlich in Amerika strengstens untersagt (dies wird übrigens ein Teil meiner Präsentation am Donnerstag darstellen...)! Nun ja, gegen halb elf war die ganze Sache eh so gut wie vorbei, sodass wir uns danach so langsam auf den Weg in Richtung Domizil machten und dort seelenruhig in unsere Betten fielen.


Leider (für euch vielleicht zum Glück, dann müsst ihr nicht soviel lesen ^^) war es das für diesen Blogeintrag schon wieder. Ich hoffe nächste Woche mehr berichten zu können.

Holdrio und alles Liebe,
Aloha eure Juli

Montag, 14. September 2009

So langsam kehrt der Alltag ein!

"Shame on me" - dafür, dass der neueste Blog-Eintrag wieder eine Woche auf sich warten ließ... aber wie ihr euch sicher denken könnt, beginnt bei mir langsam aber sicher der Uni-Alltag, was bedeutet, dass viele Hausaufgaben, Quizzes, Präsentationen, Reports und dergleichen abzugeben bzw. zu halten sind.

Bevor ich jedoch näher ins Detail gehe, wollte ich euch mitteilen, dass endlich Bilder unserer Wohnung online sind. Wer mal einen Blick riskieren möchte, muss HIER klicken.
Den Link mit allen bisherigen Alben von mir findet ihr hier: http://picasaweb.google.de/home

Am Dienstag, dem Tag nach "Labor Day" (Tag der Arbeit), hatte ich meine erste "class", wie es hier so schön heißt. Meiner Meinung nach trifft es das genau! Ihr dürft euch das hier nicht so vorstellen wie in Deutschland, wo man oftmals am Ende des Semesters eine Klausur schreiben oder einen Vortrag halten muss. In den USA ist Studieren vielmehr so wie Schulunterricht. Man muss während des Semesters sehr viele Arbeiten erledigen - so zum Beispiel Präsentationen vorbereiten, Testate schreiben, Blog-Einträge machen und viele viele Hausaufgaben erledigen. Gestern habe ich meine ersten Spanisch-Hausaufgaben gemacht und habe mich zurück in die Schule versetzt gefühlt. Aber wahrscheinlich ist diese Form der Lehrmethode auch nicht verkehrt, da man dann für die Final Exams schon gut vorbereitet ist.

Am Dienstag ging es auf jeden Fall mit meiner ersten Stunde "Intercultural Communication" los. Sehr überrascht war ich von der Dozentin, die gehüllt in ein Sari Kleid den Raum betrat und die erste halbe Stunde ausschließlich deutsch mit uns geredet hat. Die einen waren völlig verdutzt und erstaunt darüber, dass sie (die Dozentin) deutsch konnte (sie hat elf Jahre in Deutschland gelebt), andere waren eher verängstigt und verwirrt, da sie (also die Studenten) kein deutsch können und demnach nicht allzu viel verstanden haben. Der Grund für ihr "Verhalten in diesem Moment" war wohl das Testen der Reaktionen, wenn man kein Wort von dem versteht, was gesagt wird. Diese Stunde war jedenfalls eine tolle Erfahrung... Wir sind eine buntgemischte Gruppe (etwa sechs Deutsche) aus internationalen Studenten, in der jeder etwas von seinem Land und seiner Kultur preis gegeben hat, in der wir gemeinsam in kleineren Gruppen Rätsel gelöst haben und dem Verstädnis von Kultur und einigen Missverständnissen bzw. Stereotypen auf den Grund gegangen sind.

Die nächste Stunde hat mich etwas enttäuscht, deshalb versuche ich diese auch nochmal zu tauschen... Es ging um Massenmedien und wie diese unsere Wahrnehmung und unser Verhalten beeinflussen. Klingt interessant, ist es aber nicht wirklich, wenn man nur wissenschaftliche Texte lesen und diese analysieren muss, ohne jeglichen Praxisbezug. Also malsehen, ob sich da noch etwas machen lässt.

Der nächste Tag bestand bei mir nur aus einer class: Spanish for Beginners! Auch dieser Kurs macht mir viel Spaß und ist bisher sehr lehrreich. Hier sind mit mir nur zwei Deutsche vertreten (der Rest ausschließlich Amerikaner), sodass wir häufig erzählen müssen wie "das bei uns in Europa" ist ;-) Unsere classmates sind alle sehr nett und aufgeschlossen und völlig begeistert wie man eine dritte Sprache in seiner zweiten erlernen kann.

Donnerstags stand wieder "Intercultural Communication" auf dem Plan, was nicht weniger interessant war wie beim letzten Mal (ich habe sogar aktiv am Unterricht teilgenommen^^). Am Abend hatte ich dann noch "International Marketing", das aufgrund der Professorin wirklich ein absoluter Mega-Hit ist! Auch hier sind wieder mehrere Deutsche (etwa acht), aber auch jede Menge andere Nationen vertreten. Wir haben in diesem Kurs zwar sehr viel zu erledigen, aber ich habe zum Glück mit einer Dänin, einer Deutschen und einem Japaner eine sehr nette Gruppe erwischt. Und wie gesagt, die Dozentin macht ihren Job echt wahnsinnig gut... sie ist motivierend, mitreißend und trotzdem sehr taff.

An dem Freitag hatte ich dann wieder nur Spanisch - Hola! Qué tal? (leider habe ich die umgedrehten Frage- und Ausrufezeichen nicht - von daher entschuldigt die falsche Schreibweise!) Außerdem waren wir am Abend bei einem Volleyballspiel der HPU Warriors (Fotos)! Es war klasse... und bin erstaunt darüber, wie gut die Mädels spielen können - das waren wirklich halbe Pro´s! Leider haben sie gegen die Alaska Nanooks verloren. Nichtsdestotrotz war die Stimmung trotz mäßiger Zuschauerzahl "saumäßig" gut - dies war unter anderem den Cheerleadern und den "Tanzmäusen" der HPU geschuldet. Die Fans hatten einen unglaublichen Spaß und ließen ihren Emotionen freien Lauf, was schließlich in einem dynamischen "Herumgespringe", lautstarkes "Herumgeschreie" und heftiges "Fahnen-Geschwinge" mündete - also rundum ein wirklich amerikanisches Sportereignis!

Am Samstag (JA, ich habe auch samstags Unterricht) habe ich immer meinen Tennis-Kurs. ;-) Wir sind in dieser class nur acht Hanseln, die alle mehr oder weniger noch nie einen Tennis-Racket in der Hand hatten und demnach nicht wirklich gut spielen können, aber es macht, auch dank unserer beiden Trainer, die wirklich wahnsinnig COOL sind, jede Menge Spaß und das Englisch Sprechen, ist in jedem Fall, bei nur einer weiteren Deutschen, garantiert.
An diesem Abend bin ich mit zwei fellow students nach Kailua (einer Stadt an der Ostküste von Oahu) zu anderen Kommilitonen, die zum BBQ eingeladen haben, gefahren. Auch hier war ein bunter Mix an internationalen Studenten (Dänen, Deutsche, Amerikaner, Chinesen) vertreten, die trotz so mancher Sprachbarrieren sehr viel gelacht und geredet haben. --> Das Essen war, nebenbei bemerkt, very yummy! Es gab Fisch, Hühnchen, Salat, Maiskolben, Beef, Brot mit Guacamole, Ranch Dip und ein leckeres Küchlein, deren Namen ich leider vergessen habe.

Am Sonntag haben wir uns mit allen Deutschen der HPU zu einem Pizza-Gelage, welches von der German Speaking Student Association initiiert wurde, am Fort DeRussy Beach Park getroffen. Dort wurden dann gleich auch die Volleybälle und Frisbee-Scheiben rausgeholt und begonnen zu spielen... Anschließend bin ich mit einem Deutschen, der seit einem halben Jahr auf der Insel lebt und auch an der HPU studiert zum Surfen gegangen. Sehr aufgeregt und etwas ängstlich, weil die Wellen für meine Begriffe doch recht hoch waren, habe ich mir ein Board ausgeliehen und mich ins die Fluten gestürzt. Es hat für´s erste Mal auch überraschend gut funktioniert (wenn man das so nennen darf...). Ich stand zumindest einmal auf dem Brett und bin zumindest noch am Leben - das ist doch schonmal was ;-) Ich werde es auf jeden Fall weiterhin versuchen und mich für die nächsten Weltmeisterschaften rüsten - seid euch sicher, ich komme als Surfer-Juli wieder :D

So, nun muss ich aber fix zur Uni... Lasst es euch gut gehen - Hang Loose!
Eure Juli


Liebe Grüße an all meine lieben Remagener, deren nächstes Semester auch bald wieder losgeht - viel Erfolg und gute Nerven dafür!

Liebe Grüße auch an alle Halberstädter - lasst euch von dem Wetter nicht ärgern und genießt auch mal etwas kältere Temperaturen (zumindest nachts wünsche ich sie mir auch ab und zu!)

Alle anderen, die irgendwo dazwischen, darüber oder darunter wohnen: fühlt euch auch mit sonnigen Grüßen überhäuft!

PS.: Diejenigen, die alles gelesen haben, bekommen ein Fleiß-Bienchen - für die Bestellung bitte bei meinem Sekretariat melden!

Montag, 7. September 2009

Umzug und sofort Besuch von Familie Cockroach

Die Zeit vergeht wie im Fluge...
Jetzt bin ich schon seit drei Wochen hier und so langsam kehrt Normalität und Alltag in mein hawaiianisches Leben ein. In der letzten Woche ist wieder jede Menge passiert - lest und habt Spaß:

Letzten Sonntag haben wir dem Zoo von Honolulu einen Besuch abgestattet. Außer einer sehr fragwürdigen und wildschweinähnlichen Kreatur (siehe Fotos) gab es größtenteils diegleichen Tiere zu bestaunen, die in deutschen Zoos auch anzutreffen sind. Lediglich die Blumenvielfalt war umfangreicher als wir es gewohnt waren. Leider haben sich einige Tiere nicht wirklich aus ihrem gemütlichen Bau heraus getraut (dies lag wahrscheinlich auch an der enormen Hitze, die an diesem Tag die Stimmung der Tiere - und teilweise auch unsere - bestimmte), sodass wir einige doch sehenswerte Exemplare wie die Nilpferde, Nashörner, Löwen, ... nur von hinten oder gar nicht zu Gesicht bekamen. Nichtsdestotrotz haben wir witzige, seltsame und eindrucksvolle tierische Lebewesen bewundern dürfen. Anschließend beschlossen wir uns noch ein Eis in der Kalakaua Ave (der Haupteinkaufsstraße von Honolulu) zu kaufen um dann zum Abschluss des Tages gemütlich am Strand von Waikiki zu flanieren.

Montags waren wir im Aloha Tower - einer kleinen Shopping Mall direkt am Hafen von Honolulu. Dort machten wir es uns im Hooters bequem und aßen (mal wieder) ein leckeres Sandwich serviert von einem hübschen Hooters-Girl ;-) Den Rest des Tages verbrachte ich damit die Bücher für meine Kurse im Internet zu bestellen und die günstigsten Angebote an gebrauchten Büchern rauszufiltern. Während dieses Prozedere "kullerten ein paar Tränen über meine Wangen"... Warum? Damit brachte ich zum Ausdruck wie überrascht und teilweise "depressed" ich darüber war, dass man in den USA solche Unmengen an Geld für Schulbücher ausgeben muss (rund 250€). Doch wie sagt man so schön: Was muss das muss und so bestellte ich sie ohne mit der Wimper zu zucken. Ach ja, dieser Montag war gleichzeitig der letzte Tag bzw. die letzte Nacht im Seaside Hawaiian Hostel für mich -> Vorfreude und Aufregung auf die neue Wohnung machte sich breit.

Dienstag - endlich ist der Tag des Umzugs gekommen... Wir trafen uns in der Früh mit unserer Vermieterin Mary (ihr wisst, die lässige Business-Frau), die uns neben zahlreichen Möbeln und Wohnaccessoires auch die Schlüssel unserer Bleibe übergab (Fotos). Nach gefühlten 100 Stunden Schleppen, Packen, Kaufen und Einrichten, haben wir es geschafft, dass die Räume die gröbsten Züge einer normalen Wohnung annahmen. Jedoch war alles noch relativ chaotisch und ungeordnet. Es blieb uns aber keine Zeit zum Verschnaufen. Am Abend begann am Hawai´i Loa Campus (einem zweiten Campus unserer Uni) die Orientation Week (Fotos). Wir also geschwind in den Shuttle Bus (wir waren peinlicherweise die letzten 3^^) und ab zum Kick-Off. Dort wurden wir von hawaiianischen Frauen mit Blumenketten (sog. Leis) empfangen und bekamen zudem noch ein T-Shirt, ein Schlüsselband sowie ein Namensschild ausgehändigt. Beim ersten Punkt der O-Week wurden für alle Studenten, Eltern (ja, amerikanische Studenten kommen oftmals die erste Woche mit ihren Eltern angereist) und Professoren mehrere Buffets aufgebaut. Dort durften wir dann kulinarische Highlights erleben ;-) Hier gab es das erste Sushi für mich und diverse andere asiatische Köstlichkeiten sowie frisches Obst, leckere Haupia Torte oder Kokos Ananas Milchreis. Da haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen und ordentlich zugegriffen - ihr wisst, beim Essen sind wir da nicht so :P Leider fuhr der letzte Shuttle Bus Richtung Waikiki schon gegen 20 Uhr, sodass wir nur zwei Stunden dort verweilen konnten. Im Bus saß ich neben einem Texaner, der ein absoluter "Germany-Liebhaber" war und mich mit Komplimenten wie "unsere Sprache sei wie Musik" oder "unsere Geschichte sei von allen die interessanteste" überschüttet. Auch allgemein werden wir Deutschen hier von den Amerikanern häufig auf unsere wunderschöne Sprache angesprochen :-)

Der Mittwoch war unser "Besorgungstag", d.h. wir haben noch weitere Kleinigkeiten für unsere Wohnung eingekauft.

Am Donnerstag fuhren wir zum dritten Campus unserer Uni - dem Oceanic Institute und machten dort eine Führung mit, haben selbstgezüchtete Fische beobachten können und uns die riesigen Boote für den Garnelen-Fang (für Untersuchungen der Meeresbiologie-Studenten) anschauen dürfen. Dieser Standort liegt direkt am Meer und ist demnach kein schlechter Ort um zu studieren... Also, wer Lust auf ein Meeresbiologie-Studium hat: Wie wäre es mit der HPU?
Zurück vom Campus sind wir mit einem Original amerikanischen Schulbus gefahren... dieser war ziemlich eng und nicht gerade komfortabel, aber ein tolles Gefühl mit diesem Gefährt durch die wunderschöne Landschaft Oahus zu fahren, war es dennoch!
Der Abend bzw. die Nacht dieses besagten Donnerstags brachte wohl bisher das schlimmste Erlebnis hier auf Hawaii mit sich. Nichts ahnend saß ich auf meinem gemütlichen Bett, guckte einen Film und bastelte nebenbei an meinem Stundenplan, als doch tatsächlich eine absolut eklige und widerliche Kakerlake unter meinem Bett hervor geschossen kam. Völlig aus der Bahn geworfen, rief ich nach Antonia! Sie eilte mir so schnell als möglich zur Hilfe und vernichtete (mit unserem super-duper Anti-Kakerlaken-Giftspray) das Ungeziefer nach einer längeren Verfolgungsjagd für mich. Das ist jedoch nicht alles... Natürlich konnte ich anschließend nicht mehr beruhigt einschlafen, sodass ich bis etwa um drei Uhr wach blieb und Ausschau hielt. Total erschöpft, wollte ich mich dann schlafen legen, jeodch kam plötzlich erneut eine der Familie Cockroach unter meinem Bett hervor. Diesmal musste ich mich jedoch allein darum kümmern (der Uhrzeit wegen) und jagte gefühlte Stunden hinter dem Viech hinterher. Währendessen begegneten mir noch zwei kleinere Exemplare, die ich nebenbei gleich mit versuchte zu erwischen. In dieser Nacht blieb mir ein gesunder Schlaf jedenfalls verwehrt. Die darauffolgenden waren jedoch besser - ich habe zumindest keine weitere mehr gesehen - crazy stuff if you ask me!

Freitag war first friday... Dabei wird in Chinatown und Downtown jede Menge Bambule gemacht und es sind Massen an Menschen unterwegs, die auf der Suche nach Spiel, Spaß und Spannung sind. Das bedeutet Geschäfte, Galerien, Diskotheken sowie Bars und andere Läden haben bis spät in die Nacht bzw. bis früh in den Morgen geöffnet und begeistern Besucher mit Live-Musik, schnuckeligen Ständen und schönen Kunstgegenständen. Leider konnten wir die Locations in den Diskotheken nicht austesten, da der Eintritt wie überall in Amerika erst ab 21 erlaubt ist. (es sei denn man lässt mal eben 40 Dollar rüberwachsen). Da ich weder die 40 Dollar locker machen möchte noch das entsprechende Alter erreicht habe, muss ich bis dahin "disko- und bar-abstinent" leben.

Das Wochenende gestaltete sich sehr gemütlich. So verbrachten wir die meiste Zeit in der Wohnung, am Strand, in Waikiki beim Schaufensterbummel oder in einem Bar/Restaurant-Komplex (das Senor Frogs) mit guter Live-Musik und leckeren antialkoholischen Getränken.

Morgen ist Labor Day und demnach Feiertag in Amerika. Das bedeutet für uns: Vorbereitung auf´s Semester, was am Dienstag dann endlich seinen Startschuss erhält. Ich bin gespannt und freue mich auf meine erste Uniwoche und auf meinen amerikanischen Alltag.

Nach den ersten Eindrücken des Unilebens melde ich mich wieder und berichte haarklein, wie das alles so verläuft.

Mahalo an alle Leser!

Bis demnächst, bye bye
Eure Juli

Samstag, 29. August 2009

Es gibt viel zu erleben...

... und genau aus diesem Grund habe ich solange nichts von mir hören lassen!

First of all I would like to thank all the people who post a comment on my blog!

Letze Woche Freitag habe ich meinen ersten HPU Hoodie und mein erstes HPU T-Shirt gekauft.
Danach war das amerikanische "College-Girl-Gefühl" mit gemachten "Bobbel" auf´m Kopf, den hier alle amerikanischen Mädels tragen, und einem Sandwich mit einer riesigen Coke bei Lulu´s (unser neues Stammlokal) perfekt! :-)
Abends waren wir dann schon wieder essen... Diesmal aber im Tiki´s, einem Lokal, bei dem wir dachten, es sei so ähnlich wie das Lulu´s (allein vom Namen schon^^). Jedoch stellte sich heraus, dass es ein stückweit anders war - kleinere Portionen, teurer und wesentlich exklusiver. So bekam ich das erste Mal violettfarbenes Brot, Vanille-Bananen-Butter sowie Jakobsmuscheln vorgesetzt (aus der Beschreibung konnten wir dies nicht herauslesen :-)) und musste feststellen, die Unterwasserwelt ist nicht wirklich meine Welt, zumindest nicht zum Essen.

Am Samstag waren wir abermals voller Tatendrang und wollten die gesamte Insel einmal mit dem Bus umfahren. Leider war dieser Trip alles andere als erfolgreich - wir haben so gut wie nichts gesehen, da wir uns meistens auf dem Kamehamea Highway befanden, es hat ununterbrochen geregnet oder genieselt, die Fahrt dauerte etwa 4 Stunden und dies im bis auf gefühlten 5°C klimatisierten Bus ohne etwas zu essen. Schlussendlich waren wir froh wieder zwischen den Hochhäusern von Honolulu in Downtown sein zu dürfen. Auf diesen Schreck sind wir natürlich gleich wieder etwas essen gegangen (ich glaube meine 50 kg werde ich hier nicht halten können^^). Diesmal waren wir aber im berühmten Wailana Coffee House, einem 24 Stunden-Restaurant, wo wir nachmittags um 16 Uhr die Pancakes rein gefuttert haben und danach unendlich glücklich und zufrieden waren. Am Abend waren wir im Senor Frogs, einer äußerst unterhaltsamen Bar/Restaurant, mit attraktiver Bedienung und guter Unterhaltung (alle halbe Stunde bieten die Kellner zu irgendwelchen verrückten Liedern Tanzeinlagen dar).


Am Sonntag waren wir dann so richtig amerikanisch frühstücken… oh man, es muss sich so anhören, als würden wir hier nur essen ;-) Egal, es gab scrambled eggs, two strips of bacon and two pancakes. Es war einfach lecker… fluffige Pancakes mit cremiger Butter - yummy! Anschließend sind wir an unseren geliebten Strand getigert und haben es uns dort gut gehen lassen, inklusive eines kleinen Sonnenbrandes. Am Abend habe ich dann die erste Kakerlake im Hostel gesehen, zum Glück nicht im Zimmer, sondern nur außerhalb der dorms. Die Amis gehen damit ganz easy um… Sie sind der Meinung, dort wo Menschen sind, gibt es auch Kakerlaken. Demnach soll man sich von den kleinen Freunden nicht stören lassen.

Den Montag machten wir zu einem richtigen „Mädels-Tag“. Was das bedeutet? Shopping natürlich! Honolulu bietet dafür tolle Möglichkeiten. Nicht umsonst steht hier das ehemals größte Shoppingcenter der USA (Ala Moana Shopping Center). Aber auch in Waikiki gibt es viele schöne kleine Lädchen, die viel günstigere Kleidung anbieten, als deutsche Geschäfte. Alles in allem war es ein toller Tag, an dem ich viele schicke Dinge erworben habe ;-)

Dienstag war ein „Chill-Tag“, was bedeutet, dass wir die meiste Zeit nur am Strand rumhingen, die Sonne genossen und den Surfern beim Surfen zuschauten. Am Tag darauf sind wir in den Sea Life Park gegangen (Fotos). Die Umgebung dort war traumhaft schön und die Fahrt führte uns durch wunderschöne Landschaften, vorbei an paradiesischen Stränden. Im Sea Life Park direkt war es verhältnismäßig unspektakulär. Wir haben eine niedliche Delfin-Show und einige schnuckelige Schildkröten, Seelöwen, Pinguine sowie einige Fische gesehen. Jedoch hätte ich erwartet, es ist größer und vielfältiger, vor allem, weil wir uns auf Hawaii befinden und hier eine riesige Artenvielfalt an Blumen und Tieren vorherrscht. Insgesamt war es jedoch wieder ein gelungener Tag auf Hawaii.

Der Donnerstag war wohl bisher einer der schönsten Tage hier. Wir haben uns gemeinsam mit zwei anderen ein Auto gemietet (Ford Mustang Cabrio – geht’s noch besser?) und sind dann an der Ostküste entlang bis hoch zur North Shore gefahren (Fotos). Dort haben wir in der Surfer-Stadt Haleiwa das berühmte hawaiianische Shaved Ice gegessen (gecrashtes Eis, über das Sirup in verschiedenen Geschmacksrichtungen geschüttet wird). Auf dem Weg an die North Shore haben wir an der wunderschönen Stränden gehalten (Waimanalo Beach, Sunset Beach, Pipeline Beach, Turtle Bay, Waimea Beach). Auf dem Rückweg haben wir einen kurzen Zwischenstopp an der Dole Ananas Plantage gemacht und uns dort angeschaut, wie Ananas angebaut werden.






Gestern haben wir wieder genüsslich einen Tag am Strand verbracht und sind abends noch etwas durch Waikiki flaniert.

Heute, am Samstag, planen wir eine kleine Hiking-Tour auf den Diamond Head von dem man eine äußerst gute Sicht über ganz Honolulu haben soll. Dort wollen wir dann zum Abschluss des Tages den Sonnenuntergang auf Hawaii anschauen.

Die nächste Woche wird wieder ereignisreich – so ziehen wir endlich in unsere Wohnung und absolvieren die von der HPU organisierte Orientation-Week mit vielen International and Local Students und vielen schönen Erlebnissen.

Bis dahin,
Enjoy yourself and have a good time!


Ich melde mich in ein paar Tagen zurück!
Eure Juli-Puli