Angekommen auf Big Island, holten wir zuerst unser Auto ab, wobei es dabei jedoch einige.... ich sag mal "Problemchen" gab. Anni und ich haben für unsere Truppe die Autos gemietet, jedoch als Fahrer zwei andere Jungs unserer Gruppe angegeben. Leider hatten diese entweder ihre Kreditkarte oder ihren Führerschein vergessen, sodass es anfangs ein ewiges Hin und Her mit "der Fahrer-Frage" gab. Irgendwann konnten wir das jedoch klären und endlich grocery shopping im Walmart machen! Anni und ich haben uns ein nettes Junior Zwei-Personen-Zelt gekauft, bei dem sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass es etwas zu klein für Personen wie mich (über 1.60m) war ;P Gut, vielleicht hätte man anhand des "Juniors" schon stutzig werden sollen (ha ha). Nun ja, es war das günstigste von allen, von daher wollen wir mal nicht meckern! Im Anschluss an den gefühlten sechs Stunden Einkauf begaben wir uns auf die Suche nach unserem Campingground direkt im Volcano National Park. Dort haben wir, nachdem wir unsere Zelte nachtklar gemacht haben, erstmal unser Festmahl an Turkey Burgern und Sandwiches zu uns genommen! Delicious!!! Anschließend saßen wir noch gemütlich am Feuer und haben gute Unterhaltungen auf verschiedensten Sprachen geführt - sehr multikulturelle Truppe eben! Die Nacht war alles andere als komfortabel, da es wie aus Eimern geregnet hat und am nächsten Morgen ein Teil unserer Kleidung ziemlich durchnässt waren! Hinzu kam, dass es etwa -15°C am Morgen hatte ;-) Nach einem ordentlichen Bagel Frühstück und einer heißen Schokolade war jedoch alles vergessen und wir waren bereit für unseren ersten richtigen Tag auf Big Island!
Nachdem alle erwacht und fertig "gestylt" (es gab keine Dusche und keine Spiegel auf dem Campingplatz, was wiederum erklärt, dass fast ausschließlich nur Landschaftsbilder existieren^^) waren, machten wir uns auf Erkundungstour des Volcano National Parks. Dies war echt beeindruckend, weil die Landschaft von grün (Bäume und Sträucher), braun (vertrocknete, wüstenartige Landschaft) bis hin zu schwarz (Vulkangestein) immer wieder veränderte. Im National Park haben wir uns also die Lava Tube, die Crater Chain (Kraterkette) sowie die Küste mit dem Lavastrom angesehen.
Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr sind wir dann wieder ein Stück zurück in Richtung Süden gefahren und haben erstmal in Kailua-Kona, einem wunderschönen Städtchen, ein gutes Frühstück zu uns genommen (ich hatte Macadamia Nut French Toast ^^). Danach wollten wir uns den berühmten "Place of Refuge" anschauen und sind dafür nochmals ein Stück weiter nach Süden aufgebrochen.
Unsere Nacht war trocken und zwischenfallslos, jedoch etwas hart :P Am Morgen, nachdem wir die tollen Duschen ausprobiert haben, haben wir unsere Gruppe ein zweites Mal gesplitet, da ein Teil noch etwas auf dem Campingplatz verweilen wollte, wir (das Girly Car) jedoch weiter nach Waimea und auf die Kohala Halbinsel fahren wollten. In Waimea haben wir in einem Local Café gefrühstückt und ungelogen zwei 30cm große Pancakes, sowie ein 30cm langes Omelett mit Pilzen, Tomaten und Zwiebeln sowie ein 30cm großen Röstie gegessen haben (natürlich immer zu zweit ^^). Danach mussten wir das hawaiianische Cowboy-Städtchen leider verlassen und haben uns in Richtung Kohala Coast begeben, die trotz wechselndem Wetter von Regen zu Sonne, wirklich atemberaubend schön war! Am Ende der Küstenstraße folgte eine Wanderung durch Matsch an einen unberührten mit wunderschöner Natur umgebenen Black Sand Beach (der Sand ist wirklich pechschwarz!!!).
Nun bin ich zurück in Honolulu und muss mich wieder meinen Hausaufgaben und den zahlreichen Klausuren und Vorträgen widmen!
Noch drei Wochen, dann ist meine "Schulzeit" hier schon wieder vorbei und ich kann mich ganz meinem Urlaub auf Maui und in Kailua, Oahu hingeben!
Bis dahin ist meine "to do-Liste" jedoch noch prall gefüllt!
Ich umarme euch und hoffe allen Daheimgebliebenen und Weltreisenden geht es gut!
PS.: Meine Kauai Bilder sind online!
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