Mittwoch, 20. Januar 2010

Auf den Spuren von Vampiren, Feen und Trollen

Hallo ihr Lieben,

liebe Grüße von Sophie und mir aus Vancouver, der letzten Station unseres Roadtrips. Wir sind gut mit dem "Immigrantenbus" in Kanada gelandet und haben sogleich unsere Herberge, die wiedermals sehr komfortabel ist (wir haben Leoparden-Vorhänge!!!!), bezogen!

Bevor wir jedoch in Vancouver gelandet sind, standen noch einige Zwischenstopps an:

Nachdem wir San Francisco verlassen und durch den Regenbogentunnel gefahren sind, lagen ungefähr 500 Meilen bis nach Coos Bay, Oregon vor uns. Um jedoch nicht einfach nur so zu "fahren", haben wir uns dazu entschieden an der Küste entlang zu "schleichen" und etwa 11 Stunden zu benötigen um an unserem gewünschten Ort anzukommen. Das war, trotz einer wirklich langen und anstrengenden Fahrt, natürlich eine hervorrragende Idee, denn wir wurden mit einer Fahrt an einer wunderschönen Steilküste bei trefflichem Wetter und einer atemberaubenden Aussicht belohnt! Seht euch einfach die Bilder an - sie sprechen für sich selbst! In Coos Bay selbst war nicht wirklich viel los, besser gesagt war es ziemlich ausgestorben, sodass wir froh waren am nächsten Morgen zu neuen Ufern aufbrechen zu können! PS.: Das Hotel war hingegen ein Volltreffer- großes Zimmer, zwei riesige Betten und ein sehr komfortables Bad!

Gesagt getan, am nächsten Morgen starteten wir unseren Trip sehr früh um 8 Stunden später im etwa 300 Meilen entfernten Washington (Aberdeen) anzukommen. Die Fahrt gestaltete sich nicht so kurvenreich und langsam wie die erste dafür war sie sehr regenreich und nebelig zumindest bis wir Oregon verlassen haben. Dann reißte der Himmel auf und wir bekamen einen wunderschönen Sonnenuntergang beim Befahren des Staates Washington geboten. Leider lauerte aber auch ein Polizist an der nächsten Ecke, der unsere Herzchen für einen kurzen Moment höher schlagen ließ. Er gestattete uns jedoch weiterzufahren und belehrte uns lediglich, dass wir auf die Tiere aufpassen sollen, die im Wald lauern und sogar größer sind als unser Auto. Danach blieb die Musik für eine Weile aus und Sophie und ich legten ein paar Schweigeminuten ein um den "Schock" ersteinmal zu verdauen. In Aberdeen angekommen, bezogen wir zuerst unser Domizil und suchten dann nach einer Kleinigkeit zum Schnabulieren - chinesisch auf amerikanisch wurde uns geboten. Ganz ok, aber keine Gourmet-Essen. Außerdem waren wir auch an dieser Stelle relativ glücklich Aberdeen am nächsten Morgen wieder zu verlassen - eine Stadt, die noch menschenleerer war als andere Städte, die wir bisher gesehen haben, aber mit dem Bonus, dass Kurt Cobain hier geboren ist, ein wenig punktete! ;-)

Der nächste Tag brachte uns endlich zum ersehnten Ziel - Seattle! Der Weg dorthin führte uns durch Troll- und Feenwälder, auch bekannt als Olympic Nationalpark! Wir waren umgeben von in den Himmel reichenden und moosbedeckten Bäumen sowie einer wunderschönen verwunschenen Farnlandschaft! Das Wetter spielte mal wieder mit, wodurch wir sogar die Möglichkeit nutzen konnten der berühmten Twilight Saga auf den Grund zu gehen und den La Push Beach sowie Forks, die sogenannte Twilight Stadt, zu besichtigen. Der Strand war im Vergleich zur Stadt, die mal wieder wie ausgestorben wirkte, sehr sehr beeindruckend! So konnten wir hohe Wellen und riesige Berge an Treibholz bewundern...
Nach diesem einzigartig schönen Nationalpark sind wir kurze Zeit und eine Fährenfahrt später in Seattle angekommen und haben nach einer "Stunden-Irrfahrt" durch das Einbahnstraßenlabyrinth auch endlich unsere Unterkunft gefunden, in der wir uns abermals von Anfang sehr wohl fühlten.

Seattle Adventures folgen im nächsten Blog!

Gute Nacht und bis bald!
Eure Juli



PS.: Checkt das out: http://www.youtube.com/watch?v=HbWZCoYK8Zg (sehr witzig!)

1 Kommentar:

  1. es wird langsam sichtlich kälter mein armes häschen. aber in deutschland ist es dann wieder schön warm

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